Ernährungspumpe Frentamat

Dennis Sitter

Einleitung Forschungscampus STIMULATE

Der Forschungscampus STIMULATE entwickelt bildgebende Verfahren für minimalinvasive Operationen. Innerhalb des Gebäudes, an dessen Seiten sich die Türen zu den angrenzenden Räumen befinden, standen medizintechnische Geräte, die heutzutage nicht mehr verwendbar sind oder nicht mehr eingesetzt werden. Die medzinischen Geräte befinden sich jetzt in der Sporthalle 1 in einem Kellerraum. Als Sammlungsstück findet man dort einen RFT Bioset 3000 rft_bioset_3000.jpgAbb. 1: Bioset 30001) . Dabei handelt es sich um ein 3 Kanal EKG - Gerät. Hergestellt von der VEB Nachrichten Elektronik Leipzig und vorgestellt auf der Leiziger Führjahrsmesse 1998. Eng damit verknüpft ist der Bioset 6000 RFT . Das Gerät wurde von der VEB Nachrichtenelektronik entwickelt und auf der Leipziger Führjahrsmesse 1988 vorgestellt. Bei der Entwicklung wurde ein Vertrieb in Länder des RGW mit geplant. Das Gerät gestattete eine umfangreiche Herz-Kreislauf-Diagnostik und angiologische Vorfelddiagnostik inklusive Herzschall -und Pulskurven. Die Aufzeichnungen waren durch einfache Programmierung und das Bedienfeld frei wählbar. Die Steuerung übernahm ein Mikroprozessor von Typ U880.2) Die Ausgabe erfolgt über ein Termodruckwerk. Auf Wunsch konnte auch ein Tintenschreibsystem geliefert werden. Wie viele dieser Geräte hergestellt wurden ist nicht bekannt. rft_bioset_6000.jpgAbb. 2: Bioset 60003) Des Weiteren befindet sich in dieser Sammlung ein SIRECORD E, welches von Siemens entwickelt wurde. Die SIRECORD E ist ein Videoaufzeichnungssystem der Röntgentechnik. Diese wurde speziell in der Industrie und im medizinischen Bereich eingesetzt. Die Spulen mit dem Videoband sind koaxial angeordnet. Unten liegt die Abwickelspule und oben die Aufwickelspule. Die Spulen haben einen Durchmesser von 26 cm. Das Gewicht von diesem Videoaufzeichnungssystem beträgt 55 kg 4) Nicht weniger wichtig ist der HP Hewlett Packard. Dabei handelt es sich um ein HP Monitorsystem. Darüber hinaus befindet sich in der Sammlung das MS 6000 Memory Scope. Weiterhin findet man in dieser Auswahl die Infusomat Infusionspumpe. Die Infusomat Infusionspumpe ist eine Pumpe für die Infusionstherapie. Unter einer Infusionstherapie versteht man eine kontinuierlich, über einen bestimmten Zeitraum ablaufende parentale Verabreichung von Flüssigkeiten (Medikamente, Elektrolytlösungen etc.). Dies geschieht in der Regel intravenös über eine Injektionsnadel, die häufig an der Ellenbeuge angebracht wird. 5) Zu guter Letzt sei noch die Ernährungspumpe Fremtamat erwähnt, die Hauptbestandteil der Arbeit sein wird. Die medizintechnischen Geräte stammen aus dem Jahr 1970-1990. Ziel der Sammlung war es aus diesen Geräten ein Museum zu machen um die Geschichte der Medizintechnik zu zeigen. Allerdings war es visuell nicht ansprechend es ins Foyer zu stellen. Heutzutage beschäftigt sich der Forschungscampus STIMULATE über viele Fragen des MRT Gerätes. Wie kann man die Elektronik im MRT einsetzen? Wie bekommt man Schichtbilder in höchster Qualität? Wie designe ich ein solches Gerät? 6)

Ernährung und Verdauung

Damit ein Eingriff der künstlichen Ernährung erfolgen kann, ist es wichtig die anatomischen und physiologischen Grundlagen des menschlichen Verdauungssystems zu verstehen. Dabei ist eine genaue Kenntnis über die Zusammensetzung der Nahrung vorauszusetzen.

Zusammensetzung der Nahrung

Wichtig dabei ist, dass der menschliche Körper ständig auf Energie angewiesen ist. Der Körper benötigt Energie für die Grundfunktionen der Lebenserhaltung, wie zum Beispiel Herzschlag, Atmung, Verdauung, Gehirntätigkeit, sowie die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und der körperlichen Aktivität. Die Energie wird durch die Nahrung dem menschlichen Körper bereitgestellt. Zu den wichtigsten Energielieferanten zählen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Als Leitlinie für eine gesunde Mischung der Nahrungsstoffe sollten bei einem Energiebedarf von 2000 kcal pro Tag insgesamt 264 g Kohlenhydrate, 66 g Fett und 72 g Eiweiß verzehrt werden. Nach prozentualen Angaben sind dies 60 % Kohlenhydrate, 25 % Fette und 15 % Eiweiße, aus denen sich eine gesunde Ernährung zusammensetzt. Kohlenhydrate empfehlen sich als Hauptenergielieferant, weil aus ihnen die Glucose als wichtigster unmittelbarer Energielieferant im Stoffwechsel des Körpers am einfachsten gewonnen werden kann.7) 8) Eiweiße sind dem Körper wichtig, da sie an der Bildung von Muskeln und Knochen beteiligt sind. Außerdem transportieren sie lebenswichtige Stoffe. Gebildet werden Proteine aus den Aminosäuren, die in unzähligen Kombinationen zu Eiweißmolekülen verkettet und gefaltet werden.9) Fette sind gleichfalls wichtige Energielieferanten und darüber hinaus wichtig als Lieferanten von Baustoffen, essenziellen ungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen. Sie wirken dem Verlust von Körperwärme entgegen und bieten somit einen guten Schutz gegen Kälte. Ein zu geringer Anteil an ungesättigten Fettsäuren fördert unter anderem den Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut, was ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf- Erkrankungen darstellt. Fettaufnahme in Überschuss begünstigt auch Verfettung und Übergewicht. Weiterhin benötigt der Körper ausreichende Zufuhr von Vitaminen. Vitamine sind lebenswichtige organische Substanzen, die der Körper nicht als Energielieferanten, sondern als Wirkstoffe unbedingt benötigt. Er kann sie nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen. Deshalb müssen sie als entweder als fertige Wirkstoffe oder als Vorstufen, als Provitamine, dem Körper zugeführt werden. 10) Zur Sicherstellung normaler Passagezeiten muss die Nahrung auch sogenannte Ballaststoffe d.h. nichtverdauliche Pflanzenbestandteile, wie Zellulose oder Lignin enthalten. Außerdem muss dem Körper reichlich Wasser zugeführt werden.

Anatomische und Physiologische Grundlagen

Verdauungssystem 10 FaktenAbb. 3: Das Verdauungssystem 11) Um den Stoff- und Energiebedarf des Organismus zu decken, muss die Nahrung geschluckt, aufbereitet und aufgespalten (Verdauung), sowie aus dem Darm aufgenommen werden (Absorption). Der Magen-Darm-Trakt besteht aus einer dreischichtigen Muskulatur. Dieser dient der Durchmischung und dem Weitertransport des Darminhaltes. Die Passagezeit ist unterschiedlich und abhängig von der Nahrungszusammensetzung. Als Passagezeit bezeichnet man die Zeit, die die Nahrung braucht, um einen bestimmten Abschnitt des Verdauungstraktes oder den gesamten Verdauungstrakt zu durchlaufen. Der Ösophagus ist die Speiseröhre. Dieser ist ein hohler Schlauch, der vom Rachen (Pharynx) zum Magen führt. Mithilfe des Ösophagus wird die zerkleinerte Nahrung von dem Mund, in Rachen bis zum Magen transportiert. Der untere Ösophagussphinkter besteht aus einem Ring von Muskeln, die den unteren Teil der Speiseröhre geschlossen halten, damit Nahrung und Magensäure nicht in die Speiseröhre zurückfließen können. Wenn wir Menschen schlucken, entspannt sich dieser Sphinkter normalerweise, damit die Nahrung in den Magen gelangen kann. Der Magen lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen, nämlich in proximaler und distaler Magen. Der proximale Magen dient der Speicherung von Nahrung. Im distalen Magen wird die Nahrung aufbereitet und Proteine werden durch den Magensaft angedaut. Der distale Magen sorgt auch dafür, dass der nicht zu Ende verdaute Speisebrei (Chymus) in kontrollierter Weise in den Dünndarm weitergefördert wird, und zwar in Portionen, die der Verdauungsleistung des Dünndarms angepasst sind. Außerdem sezerniert der Magen den Intrinsic Factor. Der Dünndarm ist der Hauptort der chemischen Verdauung und Absorption. In diesem Abschnitt entfalten Enzyme ihre Wirkung. In Dünndarm spalten die Enzyme aus Pankreas und der Dünndarmmukosa die Nahrungsbestandteile zu absorbierbaren Bruchstücken auf. HCO3 - des Pankreassaftes neutralisiert den saueren Chymus. Die Hauptfunktion von Galle ist die Speicherung von Gallenflüssigkeit. Diese wird in der Leber produziert und in die Gallenblase weitergeleitet. Dabei erfüllt die Leber zahlreiche Aufgaben. Sie ist für die Produktion von Galle und damit für die Fettverdauung verantwortlich. Weiterhin reguliert sie den Säure-Base- Haushalt des Blutes. Des Weiteren spielt sie eine zentrale Rolle im Nährstoff-Stoffwechsel und bei der Verteilung von Nährstoffen, besonders in Hungerphasen. Außerdem ist die Leber Dreh- und Angelpunkt für die Cholesterinverteilung im Körper. Darüber hinaus stellt sie wichtige Bluteiweiße, wie Transportproteine und Gerinnungsfaktoren her. Sie spielt eine zentrale Rolle für die Ausscheidung von wasserunlöslichen Substanzen. Und sie ist für die Entgiftung und den Immunschutz verantwortlich. Der Dickdarm ist die letzte Station der Verdauung. Dort findet die Wasser und Ionenabsorption statt. Er ist von Bakterien besiedelt und besitzt mit Zäkum und Rektum Speicherorte für die Ausscheidung. 12)

Geschichte der künstlichen Ernährung

Künstliche Ernährung hatte schon damals in der Geschichte eine zentrale Rolle gespielt. Zu den Anfangszeiten gab es noch nicht die technischen Vorraussetzungen, um eine künstliche Ernährung durchzuführen. Die ersten Vorläufer der Erfindung waren Medikamente, die über den oralen Weg eingenommen wurden und zur Darmentleerung und Darmreinigung dienten. Auch über sogenannte Klistier hatte man sich damals Hilfe geschaffen. Bei den Klisitier handelt es sich um Wirkstoffe, die in den Darm über den After eingeleitet werden, um die Verdauung in Gang zu setzen. Die Geschichte der enteralen Ernährung beginnt wahrscheinlich vor Christus in Ägypten, wo man versucht hat, die Patienten mittels Nährstoffklistieren zu behandeln. Erst im 16. Jahrhundert wurde die Sondentechnik von Capivacceus eingeführt. Der transnasale Zugang in der enteralen Ernährung ist einer der ältesten Zugänge für die künstliche Zufuhr von Nährstoffen. Schon Cappivacceus (1598) und Fabricius von Aquapendente verwendeten eine Silberkanüler, die durch die Nasengänge bis in den Rachen ging. Der Chirurg und Physiologe Hunter führte erstmalig einen hohlen beweglichen Schlauch zur Ernährung in den Magen ein. Erste Erkenntnisse des Körperkreislaufes (Serveto, Vesalius, Harvey) schufen wesentliche Grundlagen zur Entwicklung der Infusionstherapie. Von Sir Chr. Wren wurden erste Tierversuche durchgeführt. Dabei wurde ein Hund mit Wein infundiert. W.Courten führte 1712 die erste parenterale Applikation von Fett durch, jedoch zeigten seine Versuche nur begrenzenden Erfolg. Weitere Versuche zur Infusionstechnik brachten wissenschaftliche Erkenntnisse nur langsam voran. Das Fehlen von richtigen Werkstoffen, sowie geeigneter Nährstofflösungen haben eine weitere Verbreitung der Methode verhindert. Diefenbach erkannte im 18. Jahrhundert wirksame Heilmittel gegen Cholera. Dies leistete einen weiteren wesentlichen Beitrag für den intravenösen Zugang. Zudem wurden zahlreiche Versuche durchgeführt filtrierte Milch oder Bier zu infundieren. Allerdings zeigten diese Versuche zahlreiche Misserfolge. Erst die Entwicklung der Sterilisation und geeigneter Infusionslösungen führte zum endgültigen Durchbruch der Infusionstherapie. Die ersten Lösungen bestanden aus Kochsalzlösungen und am Ende des 19. Jahrhunderts empfahl Loderer die Kombination einer Kochsalzlösung mit einer Zuckerlösung. Magendie, Growland, Abderhalden und Rose schufen die ernährungsphysiologischen Grundlagen der parenteralen Ernährung. Magendie wies dabei auf die Wichtigkeit der Eiweißzufuhr hin. Rose konnte in seinen Experimenten die Einteilung der Aminosäuren in essentielle und nichtessentielle erarbeiten und errechnete ihren täglichen Mindestbedarf. Die ersten Aminosäureninfusionen erfolgen 1937 durch Elman. 1960 wurden die ersten synthetischen Aminosäurenrazemate in die Therapie eingeführt und Ende der 60er Jahre die L-Aminosäuren. Murlin und Richie haben 1915 Fettemulsion in Hunden injiziert. Dieser Versuch zeigte allerdings Nebenwirkungen. 1961 gelang es dann Wretlind, eine verwertbare und sichere intravenöse Fettemulsion für den klinischen Gebrauch zu entwickeln. Somit hat sich die Infusionstherapie als effiziente Therapiemethode durchgesetzt. Die Infusionstherapie wird in der modernen Operations- und Anästhesietechnik (Intensivtherapie) eingesetzt. Grundlegende Arbeit hat dazu 1963 Lang geleistet. Auch die Weltraumforschung hat eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der enteralen Ernährung gespielt. 1960 wurde dann von Greenstein für die Weltraumfahrt eine wasserlösliche chemisch-definierte Diät erprobt, die Entwicklung der Sondennahrung Schritt in den kommenden Jahren zügig voran. In den letzten 30 Jahren haben sich zahlreiche Forscher und Kliniker mit den Problemen des Stoffwechsels unter physiologischen und pathologischen Bedingungen befasst und weitere Einblicke in die einzelnen Stoffwechselvorgänge gewonnen. Durch die indirekte Kalometrie kann der tatsächliche Energiebedarf gemessen werden. Vielversprechend erwiesen sich Versuche über Dipeptide und strukturierte Fette, deren Wirkungen mehr auf pharmakodynamische Aspekte zurückzuführen sind, hier haben sich bereits als therapeutische Erfolge gezeigt. Die Veränderungen unserer Gesellschaftsstrukturen stellen immer mehr die Machbarkeit und Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems in Frage, so dass neue Wege gefunden werden müssen. Dabei soll dem Patienten nicht die maximale Therapie angeboten werden, sondern eine Therapie, die vielversprechend und nutzend ist. 13) 14)

Enterale und parenterale Ernährung

Es gibt zwei Arten der künstlichen Ernährung: die enterale und die parentale Ernährung. Bei der enteralen Ernährung wird die Nahrung mit Hilfe einer Sonde direkt in den Magen oder Darm geleitet. Hingegen werden bei der parenteralen Ernährung alle notwendigen Nährstoffe mittels Infusionssysteme in das Blutgefäßsystem geleitet, sodass der gesamte Verdauungstrakt umgangen wird. Die parenterale Ernährung erfolgt über eine Venenverweilkanüle, ZVK oder über einen Port. Während die parenterale Ernährung für eine Überbrückungszeit eingesetzt wird, handelt es sich bei der enteralen Ernährung um eine dauerhafte Nährstoffzufuhr. Abb. 4: Enterale Ernährung 15) Enterale Ernährung wird meistens eingesetzt, wenn eine ernsthafte Erkrankung des Patienten vorliegt und der Patient nicht mehr in der Lage ist Nahrung auf natürlichem Weg zu sich zu nehmen. Bei der parenteralen Ernährung handelt es sich um Trinknahrung und bei der enteralen Ernährung um Sondennahrung. parenterale_ernaehrung.jpgAbb. 5: Parenterale Ernährung 16) Des Weiteren erfolgt bei der enteralen Ernährung die Verdauung im Magen oder Darm, sodass auch die Verdauung berücksichtigt wird. Beide Ernährungstherapien sind nicht selten mit Nebenwirkungen verbunden. 17) Enterale Ernährung beinhaltet aber auch Trinknahrung. Bei der Trinknahrung handelt es sich um eine nährstoffreiche Lösung in flüssiger Form. Auch die Nahrungszusammensetzung zwischen der enteralen und der parenteralen Ernährung ist unterschiedlich. Bei der enteralen Ernährung gibt es zwei Hauptgruppen von Sondenkost-Arten: zum einen die Standardiät mit allen Nährstoffen, wie Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Wasser und zum anderen die Spezialdiät mit einer Nährstoffmischung, die an das jeweilige Krankheitsbild angepasst ist. Bei der parenteralen Ernährung handelt es sich um Speziallösungen mit Nährstoffen, wie z.B. Aminosäuren, Glukose, Lipide, Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente. Bei der enteralen Ernährung sind die Risiken und Komplikationen deutlich höher. Folgende Komplikationen können durch eine enterale Ernährung auftreten: Wird die Sondennahrung zu schnell verabreicht, ist Luft beigemengt oder die Nahrung zu kalt, können Schluckauf (Singultus), Erbrechen oder Durchfall (Diarrhoe) auftreten. Bei der Verabreichung von süßen Speisen, Getränken oder schlecht löslichen Medikamenten kann die Sonde verstopfen. Besonders bei reduziertem Schluckreflex besteht die Gefahr, dass der Patient erbricht. Vom Magen kann die Nahrung zurück in die Speiseröhre oder Atemwege fließen (Reflux). Außerdem besteht auch die Gefahr, dass der Patient zu schnell ernährt wird. Herzrhythmusstörungen oder Atemstillstand sind nicht auszuschließen. Beide Methoden sind einander ergänzende Methoden in der Ernährungstherapie.18)

Komplikationen bei der Ernährungstherapie

Jeder therapeutische Eingriff in den Organismus kann zu Komplikationen führen, die vom Behandler erkannt und entsprechend behandelt werden müssen. Je intensiver die Therapieform ist, desto mehr muss mit Komplikationen gerechnet werden.

Bei jeder Infusionstherapie besteht die Gefahr einer Infektion. So stellen z.B. bestimmte Viren, Bakterien oder Pilze eine Gefahr für den Körper dar, wenn diese über die Öffnungen eines Katheters in die Blutbahn gelangen. Die Infektionsgefahr erhöht sich mit zunehmender Liegedauer des Katheters. Ein besonderes Risiko der bakterliellen Kontamination bringt das Zuspritzen von Pharmaka zu gebrauchsfertigen Infusionslösungen. Eine weitere Problematik, die durch das Mischen von Infusionslösungen und durch das Zuspritzen von Medikamenten entsteht, betrifft die Gefahr von Inkompatibilitäten. So besteht die Gefahr das die Löslichkeit von bestimmten chemischen Verbindungen herabgesetzt wird (Farbänderung, Ausfällung). Es kann aber auch zur Ausfällung unlöslicher Komplexe (Calcium, Phosphat), zur Bildung neuer löslicher Verbindungen oder Spaltprodukte (Antibiotika, Adrenalin) kommen. Ebenso können toxische Verbindungen entstehen (Ascorbinsäure und Fe3+ ). Aus technischer Sicht betrachtet, können Komplikationen bei der Punktion auftreten. Zu den möglichen Folgen können dann Blutergüsse, eine Bauchfellentzündung oder auch, wenn die Lunge verletzt wird, ein sogenannter Pneumothorax entstehen. Komplikationen können auch entstehen, wenn die Energielieferanten im Übermaß oder zu wenig zugeführt werden. Bei der Überdosierung bestimmter Aminosäuren kann ein toxischer Effekt beobachtet werden. Methionin führt bei Überdosierung zur Wachstumsverzögerung und zu degenerativen Prozessen in Leber, Milz, Pankreas und Niere, Phenylalanin zur Abnahme des Gehirn-Serotonins und Glutamat führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Taubheitsgefühl. Ein Mangel an Aminosäuren kann auf Dauer negative Folgen für den Körper haben. Häufige Folgen sind erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, Leistungsabfall, Gelenkbeschwerden, Defizite beim Muskelaufbau und langsame Wundheilung. Bei der Überdosierung von Fett kann es zu Lungenfunktionsveränderungen kommen. Weitere Symptome die dabei eintreten können sind Übelkeit und Immunschwäche. Gesättigte Fettsäuren können in großen Mengen den Cholesteringehalt im Blut erhöhen und zu Verengungen von Blutgefäßen führen. Außerdem ist das Risiko sehr hoch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder Diabetes zu erkranken. 19) Zu viele Kohlenhydrate bewirken Hyperglykämie. Eine Hyperglykämie kann zu massiven zerebralen Schädigungen führen und das Outcome des Patienten negativ beeinflussen. Unter der Ernährungstherapie werden vielfach Elektrolytstoffwechselstörungen beobachtet. Elektrolytstörung bezeichnet in der Medizin die pathophysiologische Abweichung der Konzentration eines oder mehrerer physiologisch bedeutsamer Elektrolyte vom Normalbereich. Grundsätzlich können im Haushalt aller in den Körperflüssigkeiten gelösten Ionen Ungleichgewichte auftreten und zu Störungen führen. Eine Reihe von Störungen des Säure-Basen-Haushaltes können unter der Infusionstherapie beobachtet werden. Als Folge kann eine Alkalose bei den Patienten auftreten. Dies bedeutet, dass bei dem Patienten ein übermäßiger Basenwert im Blut nachgewiesen werden kann, welche durch einen Überschuss an Bikarbonat im Blut, einen Säureverlust im oder durch einen geringen Kohlenstoffdioxidspiegel im Blut entstanden ist. 20) 21) Eine weitere Komplikation, die bei der Ernährungstherapie eintreten kann, sind kardiale Störungen. Im Hungerzustand ist das Herz klein, fahl und schlaff und es kommt zur braunen Atrophie. Als Atrophie bezeichnet man die Rückbildung von Organen, Funktionsgeweben oder Zellen. Dies ist eine häufige Erscheinung, die im Alter vorkommt. Eine Atrophie kann aber auch auftauchen, wenn ein Organ nicht regelmäßig beansprucht wird. 22) Neben der Rückbildung von Organen, kann es zu einer Verringerung oder zum Stillstand des Gallenflusses kommen. Ein solches Phänomen wird auch als Cholestase bezeichnet. 23) Ähnlich verhält es sich mit den Komplikationen bei der enteralen Ernährung. Zwar ist das Infektionsrisiko bei enteraler Ernährung im Vergleich zu parenteralen Ernährung geringer, jedoch kann auch diese Ernährungsform zu Komplikationen führen. Aus technischer Sicht kann eine Fehllage der Sonde beobachtet werden. Deshalb sollte vor Ernährungsbeginn die Sonde röntgenologisch überprüft werden. Außerdem neigen enterale Sonden zur Verstopfung. Deshalb sollte die Sonde nach jeder Applikation mit Wasser oder Tee gespült werden. Bei mangelernährten Patienten kann eine Wassereinlagerung bzw. Hyperhydrataion zu Beginn der Ernährung auftreten. Eine Hyperhydratation kann zu einer kardialen Dekompensation führen. Wird die Sondennahrung zu viel bzw. zu schnell verabreicht, können Schluckauf (Singultus), Erbrechen oder Diarrhoe auftreten. Die Dehydratation ist noch immer eine häuftig zu beobachtende Komplikation der enteralen Ernährung. Der teilweise hohe Natriumgehalt der Sondennahrung und eine gleichzeitige Diuretikatherapie können zu Hyperosmolarität bzw. Hypernatriämie und akuter Niereninsuffizienz führen. 24)

Ernährungstherapie bei speziellen Krankheitsbildern

Ist eine Nahrungsaufnahme über den Mund (oral) krankheitsbedingt nicht mehr möglich, dann kann die Ernährung mit einer Magensonde sinnvoll sein. Bei welchen Krankheitsbildern das der Fall sein kann, ist hier im Folgenden aufgelistet:

Nach großen Operationen: Nach großen Operationen Vor und nach einer Operation kommt Sondennahrung manchmal zum Einsatz, damit Patienten die mit der Operation einhergehende Stoffwechselveränderung besser verkraften.

Bei Patienten im Koma: Patienten, die aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht bei Bewusstsein sind, werden mit einer Ernährungssonde zuverlässig und bedarfsgerecht versorgt.

Erkrankungen der Niere und andere Organerkrankungen: Auch bei sogennannten Organinsuffizienzen ist z.B. Erkrankungen des Herzens, der Niere oder der Lunge ist eine Nährstoffversorgung mithilfe einer Sonde manchmal notwendig. Ein guter Ernährungszustand kann mitunter das Fortschreiten der Organschädigungen verlangsamen. Auch Therapien, wie z.B. die Dialyse werden durch einen guten Ernährungszustand deutlich besser verkraftet.

Krebserkrankungen: Verschiedene Krebserkrankungen und deren Behandlung z.B. Chemotherapie und Strahlentherapie führen oft zu ungewolltem Gewichtsverlust und einem Mangel an bestimmten Nährstoffen, insbesondere Eiweiß und Energie. Um Mangelerscheinungen und dadurch einen unnötigen Kraftverlust entgegenzuwirken, kann eine Ernährung mit der Sonde hilfreich sein.

Krankheitsbedingte Mangelernährung: Mangelernährung bedeutet, dass dem Körper Energie und Nährstoffe in einem bedenklichen Ausmaß fehlen. Ein Mangelzustand tritt häuftig als Begleiterscheinung von schweren Erkrankungen auf und führt zu einem ungewollten Gewichtsverlust mit weitreichenden Auswirkungen. Mit Sondennahrung können Energie- und Nährstoffdefizite ausgeglichen werden.25)

Beschreibung der Ernährungspumpe Frentamat aus der medizintechnischen Sammlung

Allgemeine Funktionsweise einer Ernährungspumpe

Eine Ernährungspumpe ist ein elektrisch betriebenes Dosiergerät, dass mit einer eingestellten Geschwindigkeit Sondennahrung durch eine Ernährungssonde in den Magen-Darm-Trakt des Patienten fördert. Der Aufbau einer Ernährungspumpe lässt sich in drei Teile gliedern: dem Pumpen-Überleitungssystem, der Sondennahrung und der eigentlichen Ernährungspumpe. Vor dem Verabreichen der Nahrung muss die Sondennahrung geschwenkt, jedoch nicht geschüttelt werden damit sich keine Luftblasen dabei bilden. Das Überleitungssystem verfügt über einen Anstechdorn, mit dem die Sondennahrung und das Pumpen-Überleitungssystem verbunden werden. Anschließend wird die Sondennahrung an dem Infusionsständer befestigt. Danach wird die Tropfkammer zusammengedrückt, bis sie zu einem Drittel mit Nahrung gefüllt ist. Im Anschluss daran wird die Pumpentür durch das Drücken der Einkerbung und gleichzeitiges vorsichtiges Hochziehen der Tür geöffnet. Dabei wird der Silikonschlauch um den Rotor in die Pumpe gelegt. Die Pumpentür wird durch das Drücken der Einkerbung geschlossen. 26) 27) Befindet sich die die Pumpe in Halteposition, so zeigt sie normalerweise im Display die Laufrate an. Durch die Pfeiltasten kann man die Laufrate verändern. Und durch das Drücken der Start/Stop Tasten kann das Programm gestartet werden. Die Laufrate wird in Milliliter-Schritten angezeigt, meistens im Intervall von 1 bis 400 Milliliter pro Stunde. Wenn man die zu verabreichende Menge begrenzen will, dann ist ein weiterer Schritt im Prozess erforderlich. Nachdem die Durchflussrate festgelegt wurde, muss anschließend die Dosis Taste betätigt werden. Auf dem Display wird damit die kontinuierliche Nahrungsgabe angezeigt. Mit dem Pfeiltasten kann die kontinulierliche Nahrungsgabe festgelegt werden. Die Anzeige reicht von 1 Milliliter bis 4000 Milliliter Schritten. Sobald das Volumen eingestellt wurde, soll man die Start/Stop Taste wie zuvor betätigen. Das Volumen über die zu verabreichende Nahrungsmenge kann jederzeit durch das Drücken der Start und Stop Taste und anschließenden Betätigen der Dosis Taste verändert werden. Über die Info Tasten können alle Informationen über die Laufrate und die zu verabreichende Nahrungsmenge abgerufen werden. Jede Einstellung der Pumpe kann auch wieder gelöscht werden. Dazu gibt es eine CLR Taste, um die Einstellungen zu löschen. 28)

Aufbau der Ernähungspumpe Frentamat

Die Ernährungspumpe Frentamat ist eine Ernährungspumpe zur ausschließlich enteralen Ernährung. Sie ermöglicht mit den enteralen Überleitgeräten eine benutzerfreundliche und zuverlässige Nahrungsapplikation von Erwachsenen und Kindern über eine Ernährungssonde. Die Ernährungspumpe Frentamat kann durch qualifiziertes und geschultes Fachpersonal in klinischen und außerklinischen Gesundheitseinrichtungen zur Anwendung kommen. frentamat.jpgAbb. 6: Ernährungspumpe Frentamat 29) Auf der weißen Frontseite ist der Gerätetyp und der Gebrauch in blauer Schrift zu lesen. Hergestellt wurde die Ernährungspumpe von Fresenius in Schweinfurt. Das medizintechnische Gerät stammt vermutlich aus dem Jahr 1980. Ersichtlich ist dies an dem Prozessor, wo die Zahl 1980 vermerkt ist. Die Maße besteht aus einer Länge von circa 18 cm, einer Höhe von circa 14 cm und einer Tiefe von etwa 14 cm. Das Gewicht der Ernährungspumpe beträgt ungefähr 2,5 Kilogramm. Über vier Funktionstasten wird die Bedienung dieses Gerätes ermöglicht.infusionsbesteck.jpgAbb. 7: Überleitungssystem 30) Dabei ermöglichen Funktionstasten das Ein- und Ausschalten des Gerätes. Über die Pfeiltasten kann die Laufrate in Milliliter pro Stunde festgelegt werden. Die Tastenkombination Start/Stop ermöglicht den Beginn bzw. Pause der Laufrate. Durch das Drücken der Dosistaste kann das zu verabreichende Gesamtvolumen der Nahrungsmenge festgelegt werden. Hierbei kann auch über die Pfeiltasten das Volumen festgelegt werden und über der Start/Stop Taste anschließend betätigt werden. Das Display der Ernährungspumpe lässt sich in zwei Abschnitte einteilen. Zum einen wird dabei die Laufrate in ml/h angegeben, zum anderen wird das zu verabreichende Gesamtvolumen in ml angezeigt. Weiterhin verfügt die Ernährungspumpe über die Reset und die Alarm Funktion. Ist die zu verabreichende Nahrung zu Ende, dann ertönt ein Alarmton. Durch das Drücken der Start/Stop Taste kann der Alarm ausgestellt werden. Weiterhin befindet sich auf der Voderseite ein Hinweisschild, dass die Sonde nach jedem Flaschen- und Nahrungswechsel zu spülen ist. Ernährungspumpe und Pumpenhalter bei Verschmutzung mit Sondennahrung, Medikamenten o.ä. sind sofort zu reinigen, ansonsten mindestens einmal wöchentlich reinigen. Das Gerät sollte nach der Reinigung ca. 5 min trocknen, bevor ein erneuter Netzanschluss oder eine erneute Inbetriebnahme der Ernährungspumpe erfolgt. Ernährungspumpe und Pumpenhalter mit einem feuchten oder in Desinfektionsmittel getränkten Tuch abwischen. Ernährungspumpen und Pumpenhalter sind beständig gegen Desinfektionsmittel. Anschließend sollte die Ernährungspumpe gut abgetrocknet werden. Des Weiteren befindet sich auf der Vorderseite ein Rotor. In den Rotor wird das Überleitgerät gelegt. Das Pumpen-Überleitgerät besteht wiederum aus einer Vielzahl von Bauteilen. Es besteht aus einem Anstechdorn zum Einstechen der Sondennahrung , einer Tropfkammer , einer transparenten Infusionsleitung, einem Durchflussregler zur Kontrolle der Geschwindigkeit, mit der die Infusionsflüssigkeit in den Körper gelangt und einem Anschlusskonnektor zur Verbindung mit dem Zugang. 31) Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich der Pumpenhalter. Der Pumpenhalter kann universell, senkrecht und waagerecht an runden und eckigen Rohren oder auch an rechteckigen Profilen z.B. Wandschienen befestigt werden. Außerdem befindet sich auf der Rückseite eine Inventarisierungsnummer und eine Prüfplakette. Als Inventarisierungsnummer ist die Zahl 2556 vermerkt. Darüber hinaus befindet sich auf der Rückwand des Gerätes eine Buchse für den Netzanschluss. An der Buchse ist AC vermerkt. Dabei handelt es sich um 230 V Wechselstrom, mit dem das Gerät betrieben wird. Ferner ist in der oberen linken Ecke der Rückseite die Gerätenummer 2G6A 2131 eingestanzt.

Angaben zum Hersteller

1979 wurde die MTS Schweinfurt GmbH gegründet. Dabei handelt es sich um die Tochtergesellschaft der Fresenius AG in Bad Homburg. Abb. 8: Fresenius-Logo 32) Eine Schwestergesellschaft, die Fresenius Hemo-Care Deutschland kommt später hinzu. Sie gehört dem Unternehmensbereich Fresenius Kabi an. Das Produktionsprogramm setzt sich zu 80 Prozent aus Dialysegeräten zusammen. Daneben werden in Schweinfurt Infusionsgeräte, Ernährungspumpen und Analysegeräte hergestellt. Mehr als 200.000 Menschen auf allen Kontinenten arbeiten bei Fresenius daran, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Der Produktionsstandort MTS Schweinfurt GmBH existierte von von 1979 bis 1995. Heute bilden Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed das Kerngeschäft. Diese eigenständigen Unternehmensbereiche bieten ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen im Gesundheitsektor an. So ist beispielsweise Fresenius Medical Care nicht nur Global Player, sondern auch Weltmarktführer im Dialysebereich. 1996 hat Fresenius seinen danach größten Kunden National Medical Care übernommen und daraus Fresenius Medical Care gegründet. Damit wurde das Unternehmen der größte Eigentümer von Dialyse-Kliniken weltweit. 2004 betreibt Fresenius Medical Care 1560 Klinken in 17 Ländern. Alle diese Kliniken werden mit Geräten aus der Schweinfurter Produktion versorgt. Stand 2004 gibt es rund eine Million an den Nieren erkrankte Menschen, die sich der künstlichen Blutreinigung unterziehen müssen. Jährlich kommen 7 Prozent hinzu. Fresenius Medical Care partizipierte in der Vergangenheit mit zumeist zweistelligen Wachstumsraten. Fresenius Medical Care kann jetzt (2004) ein weniger komplexes Dialyse-Gerät anbieten, das auch in ärmeren Ländern die Blutreinigung möglich macht. Wie funktioniert eine solche Dialyse? Bei der Dialyse übernimmt die Technik wesentliche Funktionen der Niere. Am Verbreitesten ist die Hämodialyse, bei der ein Dialysegerät das Blut aus dem Körper über ein Schlauchsystem in einem Filter, dem Dialysator pumpt. Seit 1979 gilt der Standort als Niere der Welt. 33) 34)

Innerer Aufbau der Ernährungspumpe Frentamat

1- Prozessor: Der Prozessor ist das Herzstück des Mikrocontrollers. Dort werden alle Rechenoperationen durchgeführt und die Peripheriefunktionen. Der Prozessor wird auch als CPU bezeichnet. 35)

2 - vermutlich Motortreiber oder A/D bzw. D/A-Wandler: Analoge Spannungen werden in digitale Signale umgewandelt. innerer_aufbau_ernaehrungspumpe_frentamat.jpgAbb.9:Innerer Aufbau36)

3 - Elko: Elkos sind gepolte Kondensatoren und werden zur Glättung von Stromspitzen, zum Ausgleich von Spannungsschwankungen, zur Siebung der gleichgerichteten Wechselspannung in Netzteilen und als Strompuffer für elektronische Schaltungen eingesetzt. Bei einem Elektrolytkondensator besteht die Kathode im Gegensatz zu normalen Kondensatoren aus einer leitfähigen Flüssigkeit, dem Elektrolyt. 37)

4 - Folienkondensatoren: Haupt-Einsatzgebiete sind Siebung, Kopplung und Entkopplung in elektronischen Schaltungen. Durch die hohe Temperaturfestigkeit sind Folienkondensatoren auch gut geeignet für Bauformen für die Oberflächenmontage. 38)

5 - EPROM: EPROM ist ein löschbarer programmierbarer Lesespeicher. EPROM ist eine Art nichtflüchtiger ROM-Speicher, der Daten nach dem Ausschalten speichert. EPROM-ICs werden in Schaltkreisen verwendet, um Speicherfähigkeiten hinzuzufügen. 39)

8,9,10 - diverse Logik- ICs: Logikfamilie bezeichnet in der Digitaltechnik eine Reihe von Bausteinen, die elementare (wie Logikgatter) und meist auch komplexere logische Schaltungen zur Verfügung stellen. Die Bausteine einer Familie sind mit dem gleichen Herstellungsprozess gefertigt, verwenden die gleiche Schaltungstechnik, haben ähnliche elektrische sowie mechanische Eigenschaften und lassen sich problemlos programmieren. Der Begriff Logikfamilie wird, in einem weiter gefassten Sinne, oft auch zur Bezeichnung einer Schaltungstechnik verwendet. 40)

11 - Elko

12 - Elko für die Versorgungsspannung, vermutlich zur Glättung

13 - vermutlich Eingangsgleichrichter aus einzelnen Dioden für die Versorung aus einem AC-Steckernetzteil

14 - Drahtwiderstände: Der elektrische Widerstand ist der Widerstand, den Spannung in einem Stromkreis durch den elektrischen Leiter erfährt. Dadurch wird die Stromstärke reduziert. Der elektrische Widerstand funktioniert im übertragenen Sinne, wie eine mechanische Bremse. 41)

15 - Widerstände

16 - vermutlich normale Dioden: Die Diode hat die Aufgabe, den elektrischen Strom nur in eine Richtung durchzulassen. Sehr häufig werden Dioden als sogenannte Gleichrichterdioden in einem Wechselstromkreis verwendet. Dadurch, dass Dioden Strom nur in eine Richtung durchlassen, wird am Ausgang ein pulsierender Gleichstrom erzeugt, der dann mit Hilfe eines Elkos geglättet wird. Es gibt jedoch noch viele weitere Anwendungen in der Elektronik, bei denen es darauf ankommt, daß sehr kleine Steuerströme nur in eine Richtung fließen können. Dioden werden auch als Schutzdioden genutzt, um eine teure Schaltung (Controllerboards) vor der Zerstörung durch eine Verpolung zu schützen.

Eine Diode besteht aus zwei Schichten, einem n-dotierten und einem p-dotierten Halbleitermaterial, die sich berühren. Aufgrund von Abstoßung bzw. Anziehung von gleichen Ladungen findet, abhängig von der Polung einer externen Spannungsquelle, entweder ein Stromfluß statt oder wird komplett unterbunden. Somit leitet eine Diode nur in eine Richtung. 42) Über BUS Leitungen werden Informationen zwischen den Komponenten ausgetauscht. 43)

Verkabelung und die Funktionsweise der Ernährungspumpe Frentamat

inner_aufbau_verkabelung.jpgAbb.10:Verkabelung Ernährungspumpe Frentamat 44)

1- Netz-Transformator

2- Akku

3 - Schrittmotor (bestehend aus Stator und Rotor)

Im Inneren besteht dieses Gerät aus einem Netz-Transformator und einem Akku. Diese sind mit der Pumpe und dem Mikrocontroller verbunden. Ersichtlich ist auf dem Mikrocontroller der Kondensator. So lässt sich die Funktionsweise dieses Gerätes schlussfolgern. Über den Netz-Transformator und dem Akku erfolgt die Stromversorgung des Gerätes, der die Pumpe betreibt. Über dem Mikrocontroller erfolgt die Verarbeitung und anschließend die Anzeige auf dem Display. Mikrocontroller arbeiten auch nach dem sogenannten EVA-Prinzip. Das EVA-Prinzip sagt folgendes aus: wir haben etwas, wo wir eine Eingabe tätigen können. Dies kann eine Tastatur sein oder ein Taster. Es gibt also irgendetwas, wo ich Informationen eingeben kann. Dann gibt es eine Einheit, die verarbeitet die ganzen Informationen und gibt sie anschließend aus. Ausgabe erfolgt beispielsweise auf dem Bildschirm oder in Form einer Lampe, die angeht oder einem Motor der anspringt. Der Mikrocontroller übernimmt die Rolle der Verarbeitung. Wenn man bestimmte Eingaben tätigt, gelangen Informationen in den Mikrocontroller hinein. Diese Informationen werden vom Mikrocontroller verarbeitet. Die Verarbeitung ist abhängig davon, wie der Mikrocontroller programmiert ist. Im Anschluss werden vom Mikrocontroller bestimmte Signale ausgegeben. Der Mikrocontroller ist also das Gehirn. Er verarbeitet die Eingabe und gibt etwas aus. 45)

Wie funktioniert der Mikrocontroller?

In der Mitte des Blockschaltbildes befindet sich der Mikrocontroller. Der Mikrocontroller ist der Kern.blockschaltbild_frentamat_mikrocontroller.jpgAbb.11:Blockschaltbild Mikrocontroller Ernährungspumpe Frentamat 46) Da läuft die Software. Auf dem Mikrocontroller ist der Prozessor drauf. Der Mikrocontroller benötigt Spannungsversorgung um zu funktionieren. Je nach Mikrocontroller beträgt die Spannungsversorgung 5 V. Der Eingang lädt über die Stromversorgung die Batterie auf und die Batterie geht über die Stromversorgung parallel mit dem Spannungsregler zum Prozessor. Außerdem benötigt der Mikrocontroller noch einen Quarz, um zu funktionieren. Quarz wird benötigt um die eigene Taktfrequenz zu erzeugen. Der Prozessor rechnet nämlich Schrittweise, weshalb er einen Takt benötigt. Dann gibt es noch ein Reset-Baustein. Wenn die Spannungsversorgung zusammenbricht, gibt der Reset-Baustein ein Reset zum Mikrocontroller. Über den Motortreiber und dem Mikrocontroller ist der Motor angeschlossen. Der Motortreiber meldet einige Signale zurück zum Mikrocontroller. Deshalb wird das im Schema mit Doppelpfeil gekennzeichnet. Der Motortreiber ist notwendig um den Motor zu betreiben. Der Mikrocontroller kann alleine keinen Motor direkt betreiben. Es reicht nicht aus Strom direkt auf den Motor zu geben, sondern man muss ein Pulsmuster auf dem Motor geben. Der Motortreiber übernimmt die Aufgabe, indem er den Schrittmotor mitteilt, dass dieser sich beispielsweise 500 Pulse nach rechts oder 500 Pulse nach links drehen soll. Der EPROM ist der externe Speicher. Das Programm für den Mikrocontroller kommt vermutlich aus dem Speicher. Der Sensor (Lichtschranke) ist mit der Logik verschaltet. Dabei soll ausgewertet werden, ob der Schlauch leer oder nicht leer ist. Die Eingabe kommt von dem Benutzer auf die Tastatur. Auf dem Display erfolgt die Ausgabe. Sowohl die Tastatur, als auch die Ausgabe auf dem Display sind Einweg, weshalb die im Blockschaltbild mit einem Pfeil in einer Richtung gekennzeichnet sind.47) 48)

Forschungsfrage: Welche medizintechnischen Geräte gibt es, die auf ähnliche Weise funktionieren?

Ein Gerät, das über die Pumpfunktion verfügt ist die Insulinpumpe.insulin.jpgAbb.12: Insulinpumpe 49) Insulinpumpen haben die größe eines Handys und werden direkt am Körper getragen. In der Pumpe befindet sich Insulinvorrat. Ein Plastikschlauch wird am Bauch unter der Haut platziert und Insulin wird an den Körper abgegeben. Sowohl die Ernährungspumpe Frentamat, als auch die Insulinpumpe bestehen aus Pumpe und Schlauchsystem. Alles was mit Dosierung zu tun hat kann man zu den medizintechnischen Geräten zählen, die auf ähnliche Weise funktionieren. Die meisten Insulinpumpen haben einen Schlauch, allerdings gibt es schon Geräte ohne Schlauch. Diese Insulinpumpe wird auch als Patch-Pumpe bezeichnet. Insulinpumpen geben wie die Bauchspeicheldrüse rund um die Uhr kleine Mengen Insulin ab, um die Grundversorgung des Körpers zu decken - den sogenannten Basalbedarf. Das zu den Mahlzeiten zusätzlich benötigte Insulin, den Bolus, ruft der Pumpenträger per Knopfdruck, über das Menü der Pumpe oder mit einer Fernbedienung ab. Die Insulingaben lassen sich programmieren. Die Geräte können zu mehr Lebensqualität und Freiheit im Alltag verhelfen. Bei der Insulinpumpe entfällt das mehrfache tägliche Spritzen mit dem Pen, was viele Betroffene als Erleichterung empfinden. Auch spontan Sport treiben oder etwas essen ist mit der Pumpe ohne Probleme möglich. Bei der Pumpe lässt sich die abgegebene Insulinmenge spontan einstellen und genau dosieren. Das führt dazu, dass die Werte in der Regel weniger Unterzuckerungen auftreten und der Stoffwechsel insgesamt besser eingestellt ist. Genau wie die Ernährungspumpe verfügt auch die Insulinpumpe über die Alarmfunktion. Ist das Überleitgerät bei der Ernährungspumpe nicht richtig eingesetzt, oder soll der Sensorbereich gereinigt werden, oder ist das zu verabreichende Gesamtvolumen zu Ende, ertönt ein Alarmton. Wiederum Insulinpumpen schlagen Alarm bei drohendem Unterzucker. Was sind die Vor- und Nachteile von der Ernährungspumpe und der Insulinpumpe? Beide medizintechnischen Geräte sollen die Lebensqualität des Patienten erhöhen. Ziel beider Therapien ist es den Ernährungszustand des Patienten zu stabilisieren und zu verbessern, sowie eine bedarfsdeckende orale Aufnahme ermöglichen. Die Gesundheit des Patienten soll erhalten oder wiederhergestellt werden. Nachteile dabei sind, dass die Pumpe kontinuierlich am Körper getragen werden muss. Des Weiteren muss sich der Nutzer dazu bereit und in der Lage sein, sich selbständig mit der Therapie im Alltag zu befassen und auseinanderzusetzen. Weiterhin kann es bei mangelnder Hygiene zu Komplikationen kommen. 50) Die Insulinpumpe und die die Ernährungspumpe verfügen über die Start und Stop Funktion. Der Start und der Stop der Insulinabgabe wird automatisch festgelegt.

Ein weiteres wichtiges Gerät, welches aus Pumpe und Katheter besteht ist, ist die Schmerzpumpe. schmerzpumpe.jpgAbb.13: Schmerzpumpe51) Beides wird in einem chirurgischen Eingriff unter der Haut platziert. Die Pumpe enthält das Medikament und gibt es über den Katheter ab. Der Katheter ist in der Nähe des Rückenmarks implantiert und mit der Pumpe verbunden. Der Vorteil bei der Schmerzpumpe ist, das der Wirkstoff direkt in den Rückenmark an die Nerven gelangt, im Gegensatz zu oraler Aufnahme, wo der Wirkstoff den Blutkreislauf durchläuft. Meistens wird Morphin als Medikament verabreicht. Auch andere Medikamente wie beispielsweise Muskelrelaxantien oder neuartige Schmerzmedikamente werden eingesetzt. Der behandelnde Arzt kann die Schmerzpumpe einstellen und somit Dosis, Geschwindigkeit und Zeitpunkt der Wirkstoffabgabe anpassen. 52) Diese Einstellungen sind der Ernährungspumpe sehr ähnlich. Dort kann man auch Einstellungen über die Dosis und die Laufrate festlegen. Pro Tag werden etwa 1500 ml Sondennahrung verabreicht. Pro Tag werden etwa 60 bis 120 Milligramm Schmerzmedikamente verabreicht. 53) 54) Die intrathekale Gabe von Medikamenten ist eine Behandlungsoption für Patienten mit schweren chronischen Schmerzen, die durch übliche Schmerzmedikamente nicht zufriedenstellend gelindert werden können. Auch stellt sie eine Behandlungsoption dar, wenn durch oral verabreichte Medikamente starke Nebenwirkungen auftreten. Es gibt viele Vorteile bei der intrathekalen Gabe von Medikamenten. Durch die intrathekale Medikamentengabe treten bedeutend weniger Nebenwirkungen als bei oraler Gabe von Arzneimitteln auf. Durch die direkte Abgabe von Schmerzmedikamenten in den Intrathekalraum werden Schmerzen deutlich gelindert. Da das verwendete Arzneimittel kontinuierlich verabreicht wird, hält dessen Wirkung dauerhaft an. Patienten mit implantierter Schmerzpumpe können ihren Alltag besser meistern und Aktivitäten, die durch die Schmerzen nicht mehr möglich waren, wieder aufnehmen. Durch die gezielte Abgabe des Schmerzmedikaments in den Liquor benötigen Patienten weniger oral verabreichte Schmerzmittel oder können diese sogar ganz absetzen. Die Schmerzpumpe kann auch eine Alternative darstellen, wenn eine orale Gabe von Medikamenten nicht zu einer Linderung der Schmerzen führt. 55)

Nicht weniger wichtig ist die Infusomat Infusionspumpe.infusomat.jpgAbb.14: Infusionspumpe56) Dieses medizintechnische Gerät verfügt ebenfalls über die Pumpfunktion. Unter einer Infusionpumpe versteht man eine Dosierpumpe zur kontinuierlichen Verabreichung von Infusionen. Als Infusion bezeichnet man die kontinuierliche, meist parenterale Verabreichung von flüssigen Medikamenten. Eine Infusion kann intravenös (durch eine Vene in den Blutkreislauf), subkutan (unter der Haut) oder intramuskulär (in einen Muskel) erfolgen. Es können zwei verschiedene Methoden unterschieden werden. Nicht energetisch betriebene und energetisch betriebene Infusionen. Eine nicht energetisch betriebene Infusion ist die Schwerkraft-Infusion. Über ein Schlauchsystem wird ein Flüssigkeitsspiegel erzeugt. Der dadurch entstehende hydrostatische Druck drückt die Infusionslösung in das Gefäß. Die für diesen Artikel relevante energetisch betriebene Infusionen sind Überleitsysteme. Durch elektrisch betriebene Pumpen wird der Arbeitsdruck im Überleitsystem erhöht. Mögliche Varianten sind Peristaltik-pumpen, Rollenpumpen, Membranpumpen und Kolbenpumpen. Rollenpumpen bestehen aus einem Pumpenstator und einem Pumpenrotor. Der Pumpenrotor ist drehbar gelagert. Durch das Ausrollen des Schlauchs entsteht ein kontinuierlicher Flüssigkeitsstrom. Rollenpumpen werden insbesondere für Herz-Lungen-Maschinen verwendet. Membranpumpen kommen vor allem in der Labortechnik, aber auch in Beatmungsgeräten zur Anwendung. Das Auf -und Abbewegen einer Membran sorgt für das Ansaugen (Aufbewegung) und Pumpen (Abbewegung) eines Fluids oder Gases. Rückschlagventile sorgen für einen Materialfluss in eine Richtung. Das Funktionsprinzip einer Kolbenpumpe entspricht dem einer Membranpumpe. Das Zurückziehen des Kolben entspricht dem Ansaugen, das Hineindrücken dem Pumpen. 57)

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Beatmungsgeräte.beatmungsgeraet.jpgAbb.15: Beatmungsgerät 58) Wie bereits erwähnt entspricht das Funktionsprinzip einer Membranpumpe. Beatmungsgeräte funktionieren vereinfacht gesagt wie eine Luftpumpe und geben regelmäßig Luft über angeschlossene Schläuche in die Lunge der erkrankten Person. Am Gerät wird eingestellt, wie die Beatmung ablaufen soll z.B. wie lange ein Atemzug jeweils dauert, wie viel Luft dabei in die Lunge strömt, welcher Druck in den Atemwegen herrscht oder wie hoch der Sauerstoffgehalt der Luft ist. Wenn nötig, kann der Atemluft auch Feuchtigkeit beigemischt werden. Dies ist bei invasiver Beatmung immer notwendig, da die normale durch den Tubus direkt in die Luftröhre gelangt und nicht im Nasenrachen-Raum angefeuchtet werden kann. Über einen Monitor lassen sich alle wichtigen Messwerte verfolgen. So kann die Beatmung an den aktuellen Zustand der Patientin oder des Patienten angepasst werden. Welche Nebenwirkungen und Komplikationen sind möglich? Bei einer Beatmung kann es zu einer sogenannten Aspiration kommen – das bedeutet, dass Mageninhalt über die Speiseröhre in den Mund-Rachenraum zurückfließt und von dort in die Luftröhre gelangt. Das Risiko für eine Aspiration ist gering, wenn mithilfe eines Tubus beatmet wird. Er ist an dem Ende, das in die Luftröhre reicht, von einer aufblasbaren Kunststoffmanschette umschlossen. Diese Manschette dichtet den Rest der Luftröhre ab. So kann kein Mageninhalt am Tubus vorbei in die Luftröhre fließen. Das Einsetzen eines Tubus kann aber auch zu Komplikationen führen. Beim Intubieren muss zum Beispiel darauf geachtet werden, dass der Tubus auch richtig in der Luftröhre liegt. Wird der Tubus über einen Hautschnitt eingeführt, kann es zu Blutungen, Verletzungen oder Wundinfektionen kommen. Vor allem wenn Luft mit erhöhtem Druck in die Lunge gepumpt wird, kann das Lungengewebe geschädigt werden. Dadurch können zum Beispiel die feinen Lungenbläschen (Aveolen) überdehnt werden oder einreißen, so dass Luft in die Brusthöhle entweicht (Pneumothorax). Das kann den Gasaustausch in der Lunge weiter erschweren. Deswegen wird darauf geachtet, dass ein festgesetzter Grenzwert nicht überschritten wird. Weiterhin ist das Infektionsrisiko bei der invasiven Beatmung sehr hoch. So kann es beispielsweise zu einer Lungenentzündung kommen. Deshalb müssen besondere Hygienevorschriften auf Intensivstationen eingehalten werden. 59)

Zu guter Letzt sei noch die Herz-Lungen-Maschine erwähnt. herz-lungen-maschine2.jpgAbb.16: Herz-Lungen-Maschine60) Die Herz-Lungen-Maschine ist ein medizintechnisches Gerät, das die Pumpfunktion des Herzens sowie die Lungenfunktionen Sauerstoffanreicherung (Oxygenierung) des Blutes und Kohlenstoffdioxid-Elimination für einen begrenzten Zeitraum ersetzt und damit eine Operation am offenen Herzen ermöglicht. 61) Die Herz-Lungen-Maschine kann in der Herzchirurgie über mehrere Stunden ohne wesentliche Nebenwirkungen eingesetzt werden. Ihr Einsatz kann aber zu unerwünschten Reaktionen oder Komplikationen, wie z.B. Veränderungen in der Blutgerinnung, der Organdurchblutung und -funktion und Aderverschlüssen führen. 62) Nicht nur bei Patienten mit Lungenerkrankungen oder Lungenversagen, die von Infekten oder einer bakteriellen Lungenentzündung ausgelöst wurden, kommt die Herz-Lungen-Maschine zum Einsatz. Auch bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei denen das Herz versagt, kann sie die Kreislauf- und Lungenfunktion unterstützen oder vollständig übernehmen – und dies auch über einen längeren Zeitraum, so dass die Patienten überleben können. 63) In Deutschland werden pro Jahr etwa 100.000 Herz-Operationen durchgeführt. Bei einer Herzoperation muss in der Regel zunächst das Brustbein teilweise oder komplett eröffnet werden, um das Herz, das links hinter dem Brustbein liegt, freizulegen. Dann müssen Verbindungen zwischen dem Körper des Patienten und der Maschine hergestellt werden. Über einen Schlauch, der am rechten Vorhof angeschlossen wird, wird das sauerstoffarme Blut in die Maschine geleitet. Ein weiterer Schlauch wird an der Hauptschlagader („Aorta“) angeschlossen, um dem Körper das mit Sauerstoff angereicherte Blut wieder zuzuführen. Mittels der Schwerkraft oder einer Saugvorrichtung gelangt das sauerstoffarme Blut in einen Behälter an der Maschine, wo es gesammelt wird („Reservoir“). Von dort wird es mittels einer weiteren Pumpe in die künstliche Lunge („Oxygenator“) transportiert. Der Oxygenator hat zwei Aufgaben zu erfüllen, zum einen entzieht er dem sauerstoffarmen Blut die verbrauchte Luft (Kohlenstoffdioxid) und zum anderen sättigt er das Blut wieder mit Sauerstoff auf. Damit erfüllt er die Aufgabe der Lunge. An den Oxygenator ist die eingangs erwähnte Pumpe angeschlossen, die das Blut dem Patienten wieder zuführt. 64)

Aktueller Stand der Technik

Aktuell gibt es die Amika-Pumpe, die von Fresenius Kabi in den Markt gebracht wird. Sie hat die Applix-Pumpe abgelöst, die bis dato zur Applikation von enteraler Ernährung eingesetzt wurde. Die Einführung neuer Pumpen wurde durch Anpassungen und Weiterentwicklung von Normen notwendig, um die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen. In der nachfolgenden Tabelle sind die technischen Daten der beiden Modelle gegenübergestellt.

applix_smart_ernaehrungspumpe.jpgAbb.17: Applix-Smart65) amika_ernaehrungspumpe.jpgAbb.18: Amika + 66)

Applix SmartAmika + 67)
Größe
Ernährungspumpe128 x 114 x 43 mm138 x 128 x 48 mm
Pumpenhalter146 x 162 x 115 mm132 x 118 x 46 mm
Gewicht
Ernährungspumpe480 g610 g
Pumpenhalter450 g410 g
Förderratenbereich1…600 ml/h1…600 ml/h
Volumenbereich1…5000 ml1…5000 ml
Fördergenauigkeit+/- 10 %+/- 10 %
Eingangsspannung100-230 V100-240 V
Eingangsspannungsfrequenz50-60 Hz50-60 Hz
BatterietypNiMH 4,8 V 1,2 Ah/1,8 Ah4,8 V 2,2 Ah-NiMH
Akkulaufzeitmax. 8 h 68) max 8 h

Trotz der immer rasanteren Weiterentwicklung im Bereich Elektronik und Schaltungstechnik haben sich die meisten Daten nur gering verändert. Innerhalb von 5 Jahren ist dabei die Förderrate, Fördergenauigkeit und der Volumenbereich sogar gleich geblieben. Eine neue Entwicklungsrichtung von Fresenius ist die Spezialisierung auf Mobilität und Einfachheit und sorgte dafür, dass die Geräte kompakter werden. Gewicht und Abmessungen wurden verringert, um einen möglichst unkomplizierten Umgang zu gewährleisten. Dabei punktet Fresenius vor allem mit neuester Akkutechnologie, die einen Wechsel der Akkus leicht und problemlos gestaltet und gleichzeitig die Nutzungsdauer deutlich erhöht. Durch diese Innovation und nicht zuletzt durch verbesserte Sicherheitmaßnahmen schafft es das Unternehmen, sich von anderen Herstellern abzugrenzen.

Zum Vergleich technische Daten der Infusomat Infusionspumpe

infusomat_infusionspumpe.jpgAbb.19: Infusomat Infusionspumpe 69)

Tabelle 2: Technische Daten Infusomat Infusionspumpe

Infusomat Infusionspumpe
Größe130 x 270 x 260 mm
Gewicht6,4 kg
Förderratenbereich1…999 ml/h
Volumenbereich1…9999 ml
Fördergenauigkeit+/- 5 %
Eingangsspannung220 V
Eingangsspannungsfrequenz50-60 Hz
BatterietypNickel-Cadmium
Akkulaufzeit>3,5 h bei max. Förderrate

Der Infusomat Secura von B. Braun Melsungen AG wurde ca. ab 1965 gebaut. Er dient der +/- 5 % genauen Dosierung von Infusionen, wie Medikamenten oder Ringerlösung, sowohl intravenös als auch intraarteriell. Er eignet sich außerdem für Bluttransfusionen. Ein integrierter Akku ermöglicht mobilen Einsatz, so kann auch bei Stromausfall eine sichere Versorgung gewährleistet werden. Eine externe Ansteuerung kann über die Datenschnittstelle erfolgen. Der Infusomat Secura verfügt außerdem über ein 2 Platinedesign, welche Ihre Steuerparameter gegenseitig kontrollieren, um die Ausfallsicherheit der Kontrollfunktionen zu gewährleisten. 70) 71) Vergleicht man die Infusomat Infusionspumpe mit den modernen Ernährungspumpen so stellt man fest, dass die Infusomat Infusionspumpe deutlich mehr Gewicht hat, im Gegensatz zu der Amika+ und Applix-Smart Ernährungspumpe. Auch die Ernährungspumpe Frentamat mit 2,5 kg wiegt deutlich mehr, als die Amika+ und die Applix-Smart Ernährungspumpe. So stellt sich im Laufe der Entwicklung fest, dass die Geräte kleiner und kompakter werden. Auch der Förderratenbereich und der Volumenbereich ist bei den Geräten unterschiedlich. Die Infusomat Infusionspumpe hat eine deutlich größere Förderrate und Volumbereich, dafür hält der Akku nicht so lange, wie bei den beiden Ernährungspumpen. Die Netzversorgung ist bei beiden fast Geräten identisch. Von der Ernährungspumpe Frentamat sind leider nur wenige Informationen zu entnehmen, da die Produktion der Pumpe bereits im Jahr 2000 eingestellt wurde und keine Gebrauchsanweisung mehr vorliegt. Der Förderratenbereich der Ernährungspumpe Frentamat beträgt 1…600 ml/h. Betrieben wird die Pumpe mit 240 V Wechselstrom (AC) und die Eingangsspannungsfrequenz beträgt 50- 60 Hz. Von dem Akku der Ernährungspumpe Frentamat können folgende Informationen entnommen werden: es handelt sich um ein Panasonic LC-R121R3PG Blei Akku 12 Volt 1,3Ah mit VDS-Zertifizierung G196049.

Medizinethik: Künstliche Ernährung am Lebensende

Im Blick auf die weitreichenden Möglichkeiten der künstlichen Ernährung steht nicht nur die Frage, in welcher Lebens- bzw. Krankheitssituation diese Technologien angewendet werden müssen, sondern auch die schwierige Frage nach den Grenzen der Anwendung und ggf. den Umständen, die das Erfordernis eines Verzichts auf solche Maßnahmen anzeigen. Wichtig dabei ist, dass die Ernährung ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Die Basisversorgung des Menschen sollte in jeder Lebenssituation gewährleistet werden. Unterlassung der Ernährung käme dann in letzter Konsequenz einer Tötung des Betroffenen zugleich. Das menschliche Leben ist einmalig und wenn es die Therapien ermöglichen es zu erhalten bzw. zu verlängern, dann sollte man die medizinischen Möglichkeiten nutzen. Jeder medizinischer Eingriff könnte in vielen Situationen sogar zum Therapieziel führen. Auch emotionale Situation der Angehörigen und der Behandelnden kann eine wesentliche Rolle spielen. Sowohl die Angehörigen, als auch die Betroffenen empfinden es als etwas schlimmes, wenn man den Betroffenen verdursten oder verhungern lässt. Mit dieser Begründung wird häufig bei Sterbenden künstliche Ernährung gefordert. Leidet der Sterbende an Hunger und Durst, so ist nach Ausschöpfung der Möglichkeiten nach natürlicher Ernährung ein Versuch der künstlichen Zufuhr zu rechtfertigen. Das Behandlungsziel richtet sich eindeutig einer Steigerung der Lebensqualität. Es gilt: wer Hunger oder Durst erleidet, muss Linderung erfahren, wer nicht leidet, muss nicht natürlich oder künstlich versorgt werden. Dies betrifft die Gruppe der Sterbenden. Die zweite Gruppe sind Patienten im Endstadium eines Hirnabbauprozesses, also vor allem Demenzpatienten. Nutzen und Risiko sollten dabei deutlich abgewägt werden. Man muss das so betrachten, dass Demenzkranke häufig eine künstliche Ernährung ablehnen und es dem Personal häufig gelingt durch Zwang eine PEG Sonde anzulegen. Die Abwägung zwischen möglicher Lebensverlängerung und Freiheitseinschränkung scheint problematisch und kann nur im Einzelfall gelingen. Die dritte Gruppe sind Patienten mit einem aktuen schweren Hirnschaden. In der Akutbehandlung bei optimistischer oder unklarer Prognose besteht Einigkeit über die Einleitung einer künstlichen Ernährung. Für die Behandlung nach dem Eintritt der Irreversibilität der Bewußtlosigkeit gibt es ein breites Meinungsspektrum zum Umgang mit künstlicher Ernährung. Für diese Erkrankungsphase scheint es gerechtfertigt, ein palliatives Behandlungsziel anzustreben. Bei doch fraglichen Leidenszustand des Patienten ist das Stillen von Hunger und Durst zu fordern. Ebenso wenig lassen sich Schmerzen sicher ausschließen, so dass auch Schmerzlinderung geboten ist. Komplikationen dieser Maßnahmen sind unter leidenslindender Zielstellung zu behandeln. 72) Sogar Artikel 2. II des Grundgesetzes schützt das Grundrecht auf Leben als einen höchsten Wert innerhalb der verfassungsrechtlichen Ordnung in unserem Land. Gleichermaßen werden hier allerdings auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Freiheit von Leid und der Schutz vor Schmerzen eingefordert. 73) Auch am Beispiel des Grundgesetzes wird deutlich, dass es Abgrenzungsprobleme und Grenzfragen gibt. Es tritt die Frage auf, ob künstliche Ernährung menschenwürdiges Dasein sichert oder den menschenwürdigen Tod hindert. Der Patient mit seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen, seiner Anpassungsfähigkeit auch im Lebensentwurf ist hier als Maß der Dinge zu sehen. Dabei spielt auch die Frage nach der Patientenverfügung eine zentrale Rolle. Hierbei sollte der Wille des Patienten berücksichtigt werden. Dennoch muss man bedenken, dass Patientenverfügung auch nicht immer endgültige Entscheidung bedeutet. Meinungen können sich im Laufe des Lebens wandeln. So kann es bei einem plötzlichen Komazustand sein, dass der Patient sich doch für eine künstliche Ernährung entscheidet. Neben der Patientenverfügung spielen auch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Kann der Patient selber solche schwerwiegende Entscheidungen treffen? Wie empfinden die Angehörigen die Entscheidung? Was halten Ärzte von dieser Entscheidung? Entscheidungskriterium ist nicht nur immer der Patientenwille, sondern auch situationsabhängig. Krankheitsbilder sind meiner Meinung nach objektiv zu betrachten. Mehrere Meinungen sollten dabei berücksichtigt werden. Künstliche Ernährung ist nicht eine lebensverlängernde Maßnahme, sondern eine medizinische Therapie. Man kann dies auch beispielsweise mit der täglichen Versorgung von Medikamenten vergleichen. Jeder Mensch sollte in jeder Situation das Recht auf medizinische Versorgung haben.

Eine Prophylaxe und Heilung durch künstliche Ernährung ist bei Sterbenden ist nicht mehr möglich. Ernährung lässt sich bei diesen Patienten also nur vor dem Hintergrund der Verbesserung der Lebensqualität als Teil des palliativen also leidenslindernden Behandlungskonzeptes rechtfertigen. Nicht nur für, sondern auch gegen eine künstliche Ernährung lassen sich wohlbegründete Argumente finden. Die Reduktion der Flüssigkeitszufuhr führt zu einer deutlichen Abnahme von Erbrechen. Durch die deutlichen Abnahme der Sekretproduktion wird Atemnot gemindert, die Urinausscheidung reduziert sich, schließlich entsteht ein Dämmerungszustand, eine natürliche Narkose, die das unvermeidliche Sterben erleichtert. Andauender Hunger setzt Endorphine frei und wirkt dementsprechend euphorisierend. Diskontinuierliche Nahrungszufuhr hingegen kann unerträgliche panikartige Essphantasien hervorrufen. Die alleinige Flüssigkeitszufuhr kann bei Sterbenden zur Verstärkung von Schmerzzuständen und zu einer Verlängerung des Sterbeprozesses führen. Künstliche Ernährung raubt alles sinnlichliche Erleben. Nicht nur der Genuss des Essens, sondern auch die sozialen Erlebnisse des gemeinsamen Mals entfallen. Weiterhin ist künstliche Ernährung ist eine Form der Gewalt an den Patienten. Viele Patienten befinden sich in einem Zustand, in dem sie keine Nahrung vertragen. Ein künstlicher Eingriff schadet den Menschen physisch und psychisch. Des Weiteren ist eine künstliche Ernährung nicht selten mit Erkrankungen verbunden, wie Lungenentzündungen oder Druckgeschwüre. Auch eine künstliche Zuführung von Flüssigkeit hat nichts mit dem Durstgefühl zu tun. Natürliche Ernährung hat im Gegensatz zur künstlichen Ernährung etwas mit dem Aspekt der Freiwilligkeit zu tun. Ein wichtiger Leitsatz dabei ist: Menschen sterben nicht, weil sie nicht essen und trinken können, sondern sie essen und trinken nicht mehr, weil sie sterben.

1)
Sitter, Dennis. Aufnahme Bioset 3000, 03.08.2022 um 15:30 Uhr
2)
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3)
Sitter, Dennis, Aufnahme Bioset 6000, 03.08.2022 um 15:33 Uhr
6)
Peter Knüppel, Rundgang durch den Forschungscampus STIMULATE, 10.05.2022 um 13:15 Uhr
7)
Golenhofen, Klaus. Basislehrbuch Physiologie, Urban & Fischer, 2006, S.323
10)
Golenhofen, Klaus. Basislehrbuch Physiologie, Urban & Fischer, 2006, S.325
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NutriciaMed - das Fachkreisportal von Nutricia. Programmierung der Flocare Infinity+ Ernährungspumpe | Nutricia, 02.12.2014: https://www.youtube.com/watch?v=N9ReIUNrSZg , am 09.08.2022
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frentamat.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/08 13:13 von Dennis Sitter
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