Philips SDR 1200 der Medizintechnischen Sammlung des Uniklinikums zu Magdeburg

Richard Mews, Olivia Wachtel, Yannik Wahl

Allgemeines

Eine Schallwelle ist eine mechanische Schwingung und wird in vier Arten unterschieden. Dem Infraschall (Frequenz von unter 16 Hz), dem hörbaren Schall (16 Hz bis 2KHz), dem Hyperschall (> 500 MHz) und dem hier genauer behandelten Ultraschall (20 KHz bis 500 MHz).

Der Schall kann sich in sowohl in flüssigen, gasförmigen als auch in Festkörpern ausbreiten. Bei Letzterem muss der Schallsender allerdings in unmittelbarer Umgebung Nähe sein, sonst wird der Schall vom Körper reflektiert oder absorbiert.1)

Im Folgenden wird, im Bezug auf das ausgewählte Ultraschallgerät Philips SDR 1200, welches sich im Keller des Universitätsklinikum befindet, genauer auf die Geschichte, die Anwendungen und die technischen Aspekte des Ultraschalls in der Medizin eingegangen.

Geschichte

Geschichte des Schalls

Die ersten Aufzeichnungen über Schall und Akustik stammen vom Philosophen Pythagoras von Samos (um 570 bis um 500 v. Chr.)2). Er beschäftige sich als einer der Ersten mit dem sogenannten Monochord. Mithilfe eines Steges konnte die Saitenlänge des Instrumentes verschoben werden. Pythagoras entdeckte dabei, dass die Tonhöhe sich dadurch veränderte.3) Um 320 v. Chr. gab es die ersten Schriften, die sich explizit mit dem Schall beschäftigen. Sie stammen von Aristoteles (384 v.Chr. bis 322 v. Chr.).4)5) Er stellte fest, dass Luft an einer Wand gebremst wird und gleichzeitig von ihr in die andere Richtung abprallt. Abb. 1: Mittels eines solchen Monochords begann die Geschichte der Akustik 6) Knapp 100 v. Chr. beschäftigte sich der römische Architekt Vitruv mit dem Schall.7) Er fand heraus, dass sich jener kugelförmig ausbreitet und seine Erkenntnisse über Schall und Akustik wurden genutzt, um römische und griechische Theater so zu konstruieren, dass das Publikum bestmöglich hören kann. Auch wurden in Ausgrabungen Gegenstände gefunden, die Vasen ähneln und eventuell als Helmholtz-Resonatoren genutzt wurden. 8)Um das Jahr 500 n. Chr. beschäftigte sich Boethius mit der Lehre der Akustik und Musik. Dazu schrieb er das Buch De institutione musica („Einführung in die Musik„) und beschrieb dort die Einteilung der Musik in 3 Bereiche. Die Weltenmusik, die innermenschliche und die dritte, welche auf Instrumenten gespielt wird. 9) 10) 11) Als einer der wichtigsten Person für die Geschichte der Akustik bis 17. Jh gilt der französische Gelehrte Marin Mersenne. In seinem Werk „L’Harmonie Universelle“ beschäftigte er sich mit Themen wie die mathematischen Grundlagen der Harmonie, sowie Dissonanz und Konsonanz. Zu dem griff er das Thema der Geschwindigkeit des Schalls auf und ermittelte als Erster eine Schallgeschwindigkeit durch das Abzählen seiner Pulsschläge nach einem Kanonenschuss. Dabei ermittelte er bei einem ersten Versuch eine Geschwindigkeit von etwa 448 m/s. Bei einem zweiten Versuch ermittelte er die Zeit des Echos und des Direktschalls und kam auf einen Wert von 316 m/s.12) Zudem kam er zu dem Schluss, den Galileo Galilei in etwa zeitgleich erkannte. Beide untersuchten Saitenlänge, -dicke, -spannung und Tonhöhe und kamen zur Erkenntnis, dass es einen Zusammenhang zwischen der Tonhöhe und der Anzahl der Schwingungen der Saite gibt.13) Weiter kam Mersenne zu dem Schluss, dass sich ein musikalischer Ton aus mehreren Schwingungen zusammensetzt und benannte als erster das Phänomen der Resonanz. 14) Wenige Jahre später befasste sich Isaac Newton mit der Schallgeschwindigkeit.15) Sein Wert näherte sich am genausten an die heute bekannten Wert, allerdings ging er davon aus, dass sich Schallwellen isotherm ausbreiten. Erst Laplace konnte im 19. Jahrhundert nachweisen, dass sie sich adiabatisch und nicht isotherm ausbreiten. 16)

Im 19. Jahrhundert gab es eine regelrechtes Feuerwerk an Neuentdeckungen. Um 1842 entdeckte Christian Doppler durch ein Gedankenexperiment, den nach ihm später benannten Doppler Effekt, welcher 18 Jahre später durch den Physiker Ernst Mach experimentell nachgewiesen wurde.17) Diesem gelang es später um 1886 auch, durch Experimente mit Projektilen und Kanonen das Verhältnis von Geschwindigkeit einer Schallquelle und der Schallgeschwindigkeit zu ermitteln und ist auf Grundlage diesem Experiment Namensgeber für die heute oft verwendete Mach-Zahl. 18) Um 1843 fand Georg Ohm heraus, dass die Sinusschwingung den einfachsten Ton darstellt und entwickelte so die Theorie der Obertöne.19) Im Jahre 1863 veröffentlichet er sein Werk indem Hermann von Helmholtz die nach ihm benannten Helmholtz-Resonator beschrieb. Sie bestehen aus einer Öffnung und einem dazugehörigen Volumen. Bestes Beispiel dafür ist eine leere Weinflasche oder die Hohlräume bei Saiteninstrumenten. 20) 21) Auch im 19. Jahrhundert wurden erste Geräte zur Telekommunikation entwickelt. So reichte Alexander Graham Bell 1876 ein Patent ein, welches eine Telefon sehr nahe kam. 22) 23)Zur gleichen Zeit, um 1877, entwickelte Thomas Edison sein Phonograph.24) Die beiden Geräte waren noch weit entfernt vom heutigen Telefon, aber sie legten den Grundstein für eine revolutioniere Kommunikation. Im 20. Jahrhundert, entwickelte Alexander Behm ein Gerät zur Entdeckung von Eisbergen. Grund dafür, war kein anderer als der Untergang der Titanic im Jahre 1912. 25)26) Darauf folgte, aufgrund von militärischem Interesse, Paul Langevin 1915 mit der Entwicklung eines Sonars, mit dem es möglich war, andere U-Boote in einer Distanz von knapp 1500m zu orten. Die Erfindungen von Behm und Langevin, und vorausgehend alle genannten Entdeckungen, gelten heute als Grundstein für den Ultraschall in all seinen Anwendungen. 27)28)

Geschichte des Ultraschalls in der Medizin

Abb. 2: Erzeugung eines Röntgenbildes eines Gehirn von Dussik29)) Die Geschichte der Sonographie beginnt mit der Entdeckung der Piezoelektrizität im Jahre 1880 durch die Gebrüder Jacques und Pierre Curie. Sie fanden heraus, dass durch eine Kraftausübung auf bestimmte Kristalle ein Potenzial auftritt. 30) 31) Nach ersten Anwendungen im Militär und in der Materialprüfung verfolgte der Neurologe Karl Dussik 1938 die Idee, den Ultraschall auch in der Medizin einzusetzen. Zusammen mit seinem Bruder, welcher Radiotechniker war, forschten sie an einem geeigneten Gerät. Dabei legten sie ein 6cm großes Gehirnpräperat in ein Wasserbad, welches sich zwischen Sender und Empfänger befand. Der Empfänger empfing die Ultraschallwellen und wandelte sie in ein Gleichstromsignal um, welches dann von einem Milliamperemeter gemessen werden konnte. 32)Während des zweiten Weltkriegs lag das Hauptaugenmerk in der Forschung des Ultraschalls erneut in Sonar- und Radartechnologie sowie in der Werkstoffprüfung. Danach machten sich die amerikanischen Forscher den Fortschritt im Bereich der Nutzung von Ultraschschall zum Vorteil. G. Ludwig und der Ingenieur F. Struthers bauten 1949 ein modifiziertes Ultraschallgerät, welches für die Materialprüfung vorgesehen war, um. Er beschäftigte sich allerdings nicht wie Dussik mit dem Gehirn, sondern mit der Entdeckung von Gallensteinen. Durch Forschungen mit Hunden, welchen Steinen implantiert wurden, kam man mit Hilfe eines Ultraschallgerätes im A-Mode auf eine Genauigkeit von 85%. Ein weiterer großer Fortschritt waren seine genauen Messungen zu den Geschwindigkeiten des Ultraschall in Weichgewebe. 33)

Abb. 3: „cattle tank scanner“ 34) In der Zeit von 1950 bis 1954 entwickelte der Radiologe D. Howry zusammen mit seinem Ingenieur R. Bliss ein zweidimensionales Ultraschallgerät. Dabei benutzten sie zunächst eine mit Wasser gefüllte Viehtränke, später den Bombenauswurfschacht eines Militärflugzeugs. Bei dem „cattle tank scanner“, wie der erste Scanner der beiden genannt wurde, steckte der Patient seinen Kopf in die Tränke und der Ultraschallscanner bewegte sich linear auf und ab. Bei dem „gun turret scanner“ wurde der Patient nun im Unterschied zum ersten von allen Seiten gescannt. Zudem wurde der Scanner in unterschiedlichen Winkeln angeordnet, sodass sich ein noch besseres Bild ergibt. Bei einem dritten, von der Arbeitsgruppe um D.Howry und R. Bliss, entworfenen Scanner, wurde der Patient auf eine Art Zahnarztstuhl gesetzt und in Wasser gelassen. Nun wurde der Scanner nicht nur um den Patienten geführt, sondern auch am Körper hoch- und runtergefahren. So entstanden mehrere Schichtbilder und der Radiologe und der Ingenieur hatten ihr Ziel erreicht, ein bildgebendes Verfahren zu entwicklen, welches dem Röntgen sehr nahe kommt. 35) 36)

Zur gleichen Zeit arbeitete die Arbeitsgruppe um den Chirurgen J. Wild und den Ingenieur J. Reid. und beschäftigten sich nach ersten Experimenten im Bereich von Radar für das Militär, mit der Bestimmung der Dicke von Darmwänden. Sie entdeckten dabei insgesamt drei unterschiedliche Wanddicken und Unterschiede zwischen gesunden und karzinomatösen Mägen. Die Arbeitsgruppe erarbeitete zudem, wie die um Howry und Bliss, als eine der ersten einen Ultraschall im B-Mode. Weiter erprobten sie 1956 den Ultraschall zur Bestimmung von Brustkarzinomen. Bei Versuchen, die unter erschwerten Bedingungen stattfanden, da Frauen damals auf dem Gelände der Navy verboten waren, ergab sich bei der Untersuchung mit Ultraschall eine Treffsicherheit von über 90%. Einen weiteren großen Schritt in der medizinischen Arbeit mit dem Ultraschall machten der Gynäkologe I. Donald und der Ingenieur T. Brown aus Glasgow. 1954 untersuchten sie gynäkologische Tumore mit einem Ultraschall-Gerät das eigentlich für die Materialprüfung vorgesehen war. Während ihrer Arbeit beschäftigten sie sich ebenfalls mit Schwangeren und waren die Ersten, welche nur anhand des Ultraschallbildes den Geburtstermin bestimmen konnten, indem sie Aufnahmen des Kindskopf auswerteten. 1957 gelang es ihnen, einen kontaktlosen, bewegbaren Ultraschallkopf zu entwickeln. Dadurch war es nicht mehr nötig, dass sich der Patient in einem Wasserbad befinden muss. Durch diese Entwicklung und sein Fachwissen war I. Donald der Erste, der Zwillings- und Drillingsschwangerschaften nur mithilfe eines Ultraschalls identifizieren konnte. 37)

Zwischen 1962 und 1972 forschten G. Kossoff und W. Garrett in Sydney an einer neuen Methode, der sogenannten Grey-Scale-Technik. Diese besondere neue Methode sorgt für eine Grauabstufung der Bilder, die durch den B-Mode entstanden sind. Die klassische B-Mode-Methode war zwar deutlich besser als der vorangegangene A-Mode, allerdings wurden die Informationen, die mit dem A-Mode gewonnen werden konnten, nicht in den B-Mode implementiert. Die Grey-Scale-Methode sorgte für die Zusammenführung beider Methoden und erzeugte so die bis dato besten Ultraschallbilder. 38)

In den gleichen Jahren entwickelten und forschten die Japaner daran, den Ultraschall in die Medizin zu bringen. Ausgangspunkt dafür war allerdings nicht ein Gerät zur Materialüberprüfung, sondern ein Sonar, welches Fischern helfen sollte, Fischschwärme zu entdecken. So gelang es dem japanischen Forschungsteam rund um Shigeo Satomura als erstes, den Doppler-Effekt zu nutzen, um Bewegungen innerhalb des Körpers festzustellen. 39)

Eine weitere Neuerung, die den Ultraschall revolutionieren sollte, war die Entwicklung von Echtzeitgeräten. Sie waren in der Lage, Ultraschallbilder direkt auf einem Bildschirm darzustellen. Abb. 4: Werbeaufnahme einer Untersuchung mit dem Vidoson, 1967 40) Dies geschah mit einer Rate von circa 15 Bildern pro Sekunde, was ein erheblicher Fortschritt war, wenn man das mit der Momentaufnahme vergleicht, die knapp eine Minute pro Bild benötigte. Das erste Gerät mit solch einer Funktion entwickelten W. Krause und R. Soldner im Jahre 1965. Dazu nutzten sie einen Parabolspiegel mit einer sich drehenden Schallquelle im Brennpunkt dieses Spiegels. Dieser sorgte dafür, dass der Ultraschall reflektiert wird und einen Ausschnitt des Körpers sichtbar machte. Die Erfindung der beiden wurde zunächst nur in der Mammographie eingesetzt und half den Ärzten dort enorm. So konnten mit dem Echtzeitgerät Zwillings- oder Drillingsschwangerschaften eindeutig erkannt werden. Ein großer Fortschritt, denn zu damaligen Zeiten wurden solche Schwangerschaften nur in etwa 50% der Fälle entdeckt. Zudem war es nun ebenfalls möglich, den Fötus schon von der 20. Schwangerschaftswoche zu untersuchen. Röntgenaufnahmen des Fötus benötigten die Kalkbildung an den Knochen, um ein akzeptables Bild zu erhalten. Nach der Einführung 1967 half das Gerät dann nicht nur bei der Früherkennung des Kindes, sondern sorgte auch für eine bessere Mutter-Kind-Beziehung, einfach dadurch, dass die Mutter ihr Kind schon so früh erkennen konnte. 41) Trotz vieler Forschungen und Fortschritte, die in der Medizin mit den Ultraschallgeräten errungen werden konnten, waren viele Ärzte in den 1970er Jahren noch skeptisch. Nur langsam fanden sich die ersten Geräte in Praxen und Krankenhäuser wieder. Durch stetige Weiterentwicklung änderte sich dieses dann Anfang der 80er Jahre. Durch immer bessere Auflösung und neue Funktionen, wie der Duplexsonographie und später dem 3D-Ultraschall, konnten immer mehr Forschungsgebiete erschlossen werden und so wurde der Ultraschall zu einem der meistgenutzten bildgebenden Verfahren. 42)

Philips SDR 1200

Geschichte

Abb. 5: Ultraschallgeräte in der DDR 198443)

Das hier betrachtete SDR 1200 von Philips ist vom Baujahr 1979 und somit zu DDR-Zeiten.44) Es wurde im Westen Deutschlands erbaut und dann in die DDR importiert.45) Vermutlich war es eines der fünf Ultraschallgeräte und sogar das einzige Philips Ultraschallgerät in Magdeburg bis 1984. Danach war der Druck auf das Gesundheitsministerium zu groß und der Import von Ultraschallgeräten wuchs.46)

Da der Import anfangs gering gehalten wurde, entwickelten DDR Betriebe und Institute eigene Ultraschallgeräte. Daraus ging 1986 das SB-30 des Ultraschallwerks Halle hervor47). Da allerdings nach 1984 der Import stieg, war das SB-30 nicht mehr gefragt48). Die mittlerweile über 250 importierten Ultraschallgeräte besaßen bereits eine bessere Auflösung und einen weniger störanfälligen Schallkopf und waren dementsprechend beliebter bei Ärzten, im Gegensatz zu dem SB-30, welches technisch gesehen 6 Jahre hinterherhing49). Die Verzögerung der Entwicklung ist der Mangelwirtschaft der DDR zu verdanken, wodurch das Ultraschallwerk Halle einen Teil der Produktionskapazitäten 1975-1981 freigeben musste50). So scheiterte die Ultraschallentwicklung und -produktion in der DDR weshalb überwiegend Importware eingesetzt wurde.51)

Das SDR 1200 wurde in der Frauenklinik eingesetzt, zuletzt in der dortigen Feindiagnostik.52) Dieser Bereich der Medizin spezialisiert sich auf die Untersuchung des ungeborenen Kindes im Mutterleib auf eine gesunde Entwicklung und ist Teil der Pränataldiagnostik. Durch die Standbild und Fotofunktion des SDR 1200 hatten Mütter die Möglichkeit ein Bild des Fötus zu bekommen.53) Die Fotos wurden mittels einer Pistolengriff-Kamera aufgenommen54). Da die Geräte zeitlich bedingt noch nicht so gut waren, konnte man den Fötus auf diesen Bildern eher erahnen als wirklich erkennen.55)

Das Gerät wurde bis mindestens 1992 noch intensiv in der Frauenklinik genutzt und auch instandgesetzt.56) 1992 bekam die Frauenklinik dann neue Farbduplex-Sonografiegeräte, die das SDR 1200 dann fließend ersetzt haben, bis es schließlich im Jahre 1997 ausgemustert wurde.57)

Objektbeschreibung

Abb. 6: Philips SDR 1200

Das hier betrachtete Ultraschallgerät ist ein SDR 1200 von Philips aus dem Jahre 1979. SDR steht hierbei für sono Diagnost R. Es ist ein lineares B-Bildgerät welches aus einem 3,5 oder 5,0 Mhz Linear-Array-Schallkopf, einem Digital-Scan-Konverter und einem Sender/Empfänger besteht.

Das Gerät ist ca. 30x25x50 cm groß und besitzt durch die Zeit bedingt eine mittlerweile gelbliche Farbe. Das SDR 1200 befindet sich mit einem zusätzlichen Bildschirm und Tastatur auf einem Geräterollwagen, um das Gerät leicht bewegen zu können. Durch die kleinen Abmessungen und das geringe Gewicht kann das SDR 1200 allerdings auch unabhängig von dem Geräterollwagen transportiert werden.

Auf der Oberseite des Geräts befindet sich eine Ablage für Ultraschallgel und der Anschluss für den Ultraschallkopf. Die Rückseite des Geräts lässt sich in zwei Bereiche unterteilen. Der obere Teil dient der Identifikation des Geräts. Dort befinden sich links zwei metallene Schilder und rechts zwei Aufkleber, die Spezifikationen des Gerätes auf sich tragen. In der Mitte befindet sich ein Gitter, welches Luft zur Kühlung in das Gerät lässt. Der untere Teil enthält Drehknöpfe und Anschlüsse für Strom und einen zweiten Bildschirm.

An der Frontseite befinden sich Bedienelemente und ein 5,5 Zoll Bildschirm. Über dem Bildschirm befindet sich ein schwarzer Aufkleber, auf dem das Modell (SDR 1200) und der Hersteller (Philips) gedruckt ist. Der Bildschirm wird links, rechts und unterhalb von den Bedienelementen umrahmt, die im Folgenden näher erläutert werden.

Frontseitige Bedienelemente

Mithilfe der frontseitigen Bedienelemente lässt sich das SDR 1200 steuern und Messungen durchführen. Es bestehen unter anderem die Möglichkeiten zwischen B- und M-Mode zu wechseln, Abstands-, Umfangs- oder Herzfrequenzmessungen durchzuführen oder den Fokus zu ändern.58)
Abb. 7: Frontseitige Bedienelemente original (links) und grafisch (rechts)59)

A Netz J Position
Schalter zum Einschalten des Geräts. Es leuchtet eine grüne Diode links neben dem Schalter, sobald das Gerät eingeschaltet wurde. Die Pfeile bewegen den Cursor, Caliper oder das Schallkopfsymbol in die jeweilige Richtung. Bei gleichzeitigem Betätigen der Schnelltaste kann dies beschleunigt werden. Der Cursor kann diagonal bewegt werden bei Betätigung vo zwei Tasten gleichzeitig. DasBetätigen der runden Pfeile führt zu einer Rotation (uhrzeiger-/gegenuhrzeigersinn) des Schallkopfsymbols im Scan-Ebnen-Pictogramm.
B B-Mode K Löschen Text
a. NFA (keine Bildmittelung) Löscht entweder
Durch die höhere Bildfrequenz ist eine Darstellung von sich schnell bewegenden Strukturen möglich. Der Bildmaßstab ist auf x1,5 gesetzt. • Datum, Zeit oder Identifikationsinformation, wenn die entsprechende Taste zusätzlich betätigt wird
b. L • oder die auf dem Sichtbildschirm angezeigte Information
Für ein nicht vergrößertes real-time B-Mode Bild auf der linken Seite. L Datenposition ← →
c. C Bewegt den Schreibcursor im Datums-, Zeit- und Personenidentifikationsfeld.
Für ein vergrößerbares real-time B-Mode Bild in der Mitte. M Daten löschen
d. R Einblendung/Ausblendung von B / C, G, E, Ha, Hb und Hc
Für ein nicht vergrößertes real-time B-Mode Bild auf der rechten Seite. N Patienten-Identifikation
C M-Mode Eingabe der Patientendaten (bis 14 Zeichen).
a. M/B O Datum- und Zeitangabe
Für ein nicht vergrößertes real-time M-Mode Bild auf der rechten oder linken Seite. In der Mitte des Bildes befindet sich der M-Mode Cursor der die Position des M-Strahls anzeigt. Eingabe der Zeit (Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute)
Ablenkungsgeschwindigkeit: 2 sec/Ablenkung P Messungen
b. M Für Caliper-Messungen im Festbild
Für ein vergrößerbares real-time M-Mode Bild. a. Abstand
Ablenkungsgeschwindigkeit: 4 sec/Ablenkung Punkt-zu-Punkt Messungen (linearer Abstand)
D Kontur Wert in mm
Bild-processing B-Mode: zweidimensional
Wahl zwischen zwei verschiedenen Konturverstärkungen M-Mode: eindimensional
E Zoom b. Fläche, Umfang
Wiederholtes Betätigen des Tasters setzt den Maßstab auf x1,0, x1,5 oder x2,0. nur in B-Mode
Der Zoom wird am unteren Bildrand eingeblendet und kann mit B- oder M-Mode verwendet werden. Fläche in cm²
F Bildposition Umfang in mm
Bilder können vertikal positioniert werden. Die Beginntiefe wird in Zentimetern in der oberen rechten Ecke angegeben. c. Herzfrequenz
G Focus nur in M-Mode
Auswahl aller oder eine Kombination der Focus-Tiefen. Ein Tastendruck aktiviert den Focus, der zweite deaktiviert ihn wieder. Die gewählte Kombination wird am unteren Rand angegeben. Berechnung des BPM (Herzschläge pro Minute) durch Messung der Zeit zwischen zwei Herzschlägen
a. N d. Start/Stopp
Für Objekte nahe der Hautoberfläche Blendet einen Caliper ein
b. M Bei erneuter Betätigung wird dieser festgesetzt und ein neuer eingeblendet.
Für Objekte im mittleren Bereich des Körpers Q Scan-Ebene
c. F1 Blendet Körperpictogramme ein, die der momentanen Scan-Ebende entsprechen.
Für Objekte im tieferen Bereich des Körpers a. Aus
d. F2 Schaltet die Funktion und das Pictogramm ab
größtmögliche Focus-Tiefe b. Wahltaste
H Verstärkung Wahl eines von sechs Pictogrammen
Einstellung der Empfangsempfindlichkeit für das Echo (keine Auswirkung auf Festbild). c. Schallkopfsymbol
a. Gesamtverstärkung Bewegt das Schallkopfsymbol für jede gewählte Scan-Ebene
Einstellung der Gesamtverstärkung (0-60 dB) R Bildorientierung
Verstärkung ↑ Erhöht die Verstärkung (Echointensität) Bildorientierung in Bezug auf die Schallkopforientierung wird gewählt. Die Kabelaustrittsseite des Schallkopfes wird durch die Richtung des Pfeils angegeben.
Verstärkung ↓ Mindert die Verstärkung (Echointensität) S Bildpolarität
b. Nahfeldverstärkung Wahl zwischen schwarzen Echos auf weißem Hintergrund oder weißen Echos auf schwarzem Hintergrund.
Einstellung der Verstärkung im Nahfeldbereich/Körperoberfläche. T Helligkeit
Dezibelstufen von 1 Hiermit wird die Gesamthelligkeit des Bildschirms eingestellt.
Nahfeldverstärkung ↑ Erhöht die Verstärkung (Echointensität) im Nahfeldbereich a. Helligkeit
Nahfeldverstärkung ↓ Mindert die Verstärkung (Echointensität) im Nahfeldbereich für normale Beobachtungen
c. Fernfeldverstärkung b. Photo
Einstellung der Verstärkung im Fernfeldbereich/tief im Körper. für fotografische Dokumentationen
Dezibelstufen von 0,2 c. Helligkeitstaste
Fernfeldverstärkung ↑ Erhöht die Verstärkung (Echointensität) im Fernfeldbereich Einstellung der Bildschirmhelligkeit für Fotodokumentation mithilfe einer Pistolengriff-Polaroid-Kamera
Fernfeldverstärkung ↓ Mindert die Verstärkung (Echointensität) im Fernfeldbereich
I Festbild/real-time
Bei Tastendruck wird das aktuelle Bild eingefroren (Festbild). Bei erneuter Betätigung wird wieder das real-time Bild angezeigt.

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Periphere Tastatur

Die periphere Tastatur ist ein multifunktionaler Zusatz des SDR 1200 und durch die vorhandenen alphanumerischen Tasten für die Eingabe von Daten (sowohl Patienten als auch Zeit und Ort) geeignet.61) Außerdem lässt sich das Schwangerschaftsalter leicht über die vorprogrammierten Datentabellen ermitteln.62) Die Tastatur wird über ein Kabel hinten am Ultraschallgerät angeschlossen.63)
Abb. 8: periphere Tastatur original (links) und grafisch (rechts)64)

A. Alphanumerisches Tastenfeld D. Messungen (Fortsetzung)
Mithilfe des Calipers, Cursors oder Schallkopfsymbol können Zahlen und Buchstaben eingefügt werden. d. Abstand
a. Löschtaste Abstandsmessung zwischen zwei Calipern.
Löscht eingeblendete Informationen Messwert in mm
Durch gleichzeitiges Drücken der Taste „Identifikation“ kann die ausgewählte Patientenidentifikation gelöscht werden. B-Mode: für zweidimensionale Messungen
b. Umschalter (Shift) M-Mode: für eindimensionale Messungen
Ermöglicht das Schreiben der oberen Symbole der Tastatur. e. Fläche
c. Identifikation Für Flächenmessung in cm² und Umfangsmessung in mm (nur in B-Mode)
Eingabe von Patientenidentifikation (bis zu 14 Zeichen) f. Herzfrequenz
d. Kommentar Herzfrequenz aus der Zeit zwischen zwei Herzschlägen berechnet (nur in M-Mode)
Ermöglicht das Einfügen von Kommentaren in das angezeigte Ultraschallbild. g. Start/Stopp
B. Position (Caliper, Schallkopfsymbol, Cursor) Blendet Caliper ein
Bewegt den Cursor, Caliper oder das Schallkopfsignal in die durch Pfeiltasten angegebene Richtung. Bei erneuter Betätigung wird dieser festgesetzt und ein neuer eingeblendet.
Gleichzeitiges Betätigen von zwei Pfeiltasten bewegt den Cursor, Caliper oder das Schallkopfsignal in die Diagonale zwischen den Richtungen. E. Scan-Ebene
Eine schnellere Bewegung kann mit der Taste „schnell“ erreicht werden. Blendet Körperpictogramme ein, die der momentanen Scan-Ebende entsprechen.
C. Festbild/real-time a. Aus
Einmaliges Betätigen friert das Bild ein, nochmaliges Betätigen kehrt wieder zum real-time Bild zurück. Schaltet die Funktion und das Pictogramm ab
D. Messugen b. Wahltaste
Um Messungen am Festbild mit Calipern durchzuführen. Wahl eines von sechs Pictogrammen
a. BPD c. Schallkopfsymbol
Schwangerschaftsalter aus dem biparietalen Schädeldurchmessers schätzen Bewegt das Schallkopfsymbol für jede gewählte Scan-Ebene
b. CRL
Schwangerschaftsalter aus der Scheitel-Steiß-Länge schätzen
c. Fruchtsackdurchmesser
Schwangerschaftsalter aus dem Fruchtsackdurchmesser

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Aufbau & Funktionsweise

Abb. 9: Schematischer Aufbau eines Ultraschallsystems66) Das Innere des Systems besteht aus der sogenannten Basiseinheit, diese beinhaltet einen Prozessor wie bei einem Computer, der Rechenprozesse, Programme und die Bereitstellung und Verarbeitung von Daten steuert, sowie Befehle und Signale an einzelne Schnittstellen verteilt. Dazu kommt eine der wichtigsten Komponenten des Rechensystems, der AD-Wandler. Dieser wandelt analoge und digitale Signale ineinander um. Während der Prozessor nur auf digitaler Ebene arbeitet, funktioniert der Schallkopf hingegen nur mit analogen Signalen. Somit ist die Qualität des Ultraschallgeräts maßgeblich von der Qualität des AD-Wandlers abhängig, da dieser sozusagen als Vermittler zwischen der Sonde und dem Prozessor dient. 67) Basierend auf dieser Bauweise war der Philips SDR 1200 zur damaligen Zeit eine echte Innovation und eines der ersten Geräte die so konzipiert waren.

Außerdem besaß das Gerät einen Linearschallkopf, Abb. 10: Lineararray 68) was Ende der 70er Jahre der neuste Stand der Technik war. Hierbei befinden sich an der Kontaktfläche, welche auf den Patienten aufgesetzt wird, unter einem dünnen, schützenden Gummiüberzug sehr empfindliche Quarzkristalle, über die die Schallwellen erzeugt werden. Zur Erzeugung der Wellen wird sich die piezoelektrische Eigenschaft der Kristalle, welche durch den speziellen Aufbau des Atomgitters hervorgerufen wird, zu Nutze gemacht. Gibt man nun eine Wechselspannung auf den Quarz, so fängt dieser an zu schwingen. Da es aufgrund des auf den Kristall wechselnd einwirkenden elektrischen Feldes zu einer ständigen Verschiebung der Ladungen in dessen Inneren kommt, hat dies als Folge, dass sich der Quarz in regelmäßigem Wechsel komprimiert und dehnt, er beginnt also zu schwingen. 69) Die Schwingung des Kristalls versetzt das umliegende Medium in eine Schwingung gleicher Frequenz, welche als Schall bezeichnet wird. Der Schallkopf des SDR 1200 besteht aus 320 solcher piezoelektrischer Elemente und wird auch als Transducer bezeichnet, da die Kristalle das Signal aussenden und gleichzeitig das Echo detektieren. 70) Die Bilderstellung erfolgt durch die Ansteuerung in Längsrichtung der Sonde immer gleich großer Kristallgruppen, sogenannte Arrays. So ergibt sich aus dem Reflektionsbild der Schallwellen der zugehörigen Gruppe jeweils eine Bildzeile. Die einzelnen Gruppen werden der Reihe nach um einen Kristall versetzt angesteuert, woraus durch zusammenfügen der einzelnen Bildzeilen eine Gesamtaufnahme erstellt wird.

Messverfahren

Der SDR 1200 lies sich mit den Messverfahren des B- und M-Mode betreiben. Das B-Mode Verfahren basiert auf dem A-Mode (Amplitudenmodus), welcher die ursprünglichste Form der Ultraschalldiagnostik ist. Beim A-Mode wird lediglich die Laufzeit die das Echo benötigt bis es wieder an der Sonde eintrifft, sowie dessen Amplitude gemessen. Das Signal wird dann in einem Diagramm abgetragen, wobei die Tiefe aus der das reflektierte Echo kommt auf der y-Achse und die Laufzeit auf der x-Achse abgebildet wird. Im B-Mode (Brightness-Mode) wird nun jede Amplitude als Bildpunkt betrachtet und je nach Stärke der Amplitude dieser ein Helligkeitswert zugeordnet. Man erstellt also ein Grauwertprofil für jede einzelne Bildzeile. Fügt man die Bildzeilen der einzeln angesteuerten Arrays nun zusammen ergibt sich daraus ein zweidimensionales mit unterschiedlichen Grauwertintensitäten.

Außerdem lässt sich der SDR 1200 auch im M-Mode, oder auch Motion-Mode genannt, betreiben. Damit lassen sich organische Bewegungen wie beispielsweise die Herzaktivität darstellen. Hierbei werden die Schallwellen wiederholt mit einer bestimmten Frequenz in das Gewebe geschickt, man erhält somit je nach Kontraktion oder Zustand des Organs unterschiedliche Amplituden des Echos. Wendet man dies in Kombination mit dem B-Mode an, so ergeben sich Bilder in verschiedenen Bewegungsstadien. Bei modernen Geräten ist der M-Mode also wie eine Reihe von Schnappschüssen zu verstehen, gibt man diese nun nacheinander wieder, resultiert daraus ein sich bewegendes Bild, was bei diesem Gerät jedoch noch nicht möglich war.

Abb. 11: Von links nach recht B-, M- & B/M-Mode Aufnahmen des SDR 120071) Abb. 12: Schematische A-, B- & M-Mode Darstellung72)

Weitere Features

Der SDR 1200 enthält außerdem noch weitere Funktionen, die in der damaligen Zeit sehr fortschrittlich waren. Dazu gehören vier Fokuszonen und drei verschiedene Vergrößerungsmaßstäbe, dadurch lässt sich die Aufnahme sehr individuell betrachten und der behandelnde Arzt kann sich das Bild jederzeit aus der für ihn am geeignetsten Darstellung anzeigen lassen. Betreibt man das Gerät im M-Mode, besteht zusätzlich die Möglichkeit die Herzfrequenz zu messen und sich ausgeben zu lassen.73)

Dazu besitzt das Gerät einen automatischen Tiefenausgleich oder auch TGC (Time-Gane-Compression) genannt. Der Tiefenausgleich ist ein Grundlegendes Problem des Ultraschalls und zwar besteht dies darin, das Echosignale aus größerer Tiefe mit einer schwächeren Amplitude wieder am Schallkopf eintreffen. Dadurch wirken Konturen des tieferliegenden Gewebes eher verwaschen und es ergibt sich ein sehr kontrastarmes Bild. Um dies zu korrigieren werden also Signale, die aus tieferen Gewebsschichten reflektiert werden, verstärkt.74)

Außerdem lassen sich mit dem SDR 1200 Abstands-, Flächen-, und Umfangsmessungen durchführen. Anhand dieser Funktion ist es möglich das Schwangerschaftsstadium bei Frauen zu bestimmen. Dies erfolgt über selbstprogrammierbare Tabellen, welche auf einer austauschbaren Pufferbatterie gespeichert werden, welche für die jeweils behandelte Patientin extra in das Gerät eingesetzt wird. Auf der Batterie befindet sich Speicherplatz für insgesamt drei Tabellen, welche die Maße biparieteralen Schädeldurchmessers (BPD), der Scheitel-Steißlänge (CRL) und die maximale Fruchtsacklänge (FS) der jeweiligen Schwangerschaftswoche beinhalten. In die Tabelle kann der Arzt direkt am Gerät die aktuelle Schwangerschaftswoche W jeweils gemessenen Längen D, welche in Millimeter angegeben sind, eintragen.75)

Abb. 13: Schwangerschaftstabelle des SDR 120076)

Anwendungsgebiete

In der Humanmedizin fand der SDR 1200 in zahlreichen Anwendungsfeldern Verwendung, wobei das hier vorgestellte Gerät vorzüglich für Schwangerschaftsdiagnostik in der Frauenklinik Magdeburg eingesetzt wurde. Mit dem Linearschallkopf der an diesem Gerät zu finden ist konnten jedoch auch Organe im Genital- und Brustbereich, sowie Abdominalorgane untersucht werden.

Zusätzlich waren verschiedene Schallköpfe für spezielle Anwendungen erhältlich, welche bei diesem Gerät jedoch nicht vorhanden sind. So gab es eine Pädiatriesonde, bei der im Vergleich zur Linearsonde ein kleineres Gebiet fokussiert wird. Sie fand beispielsweise bei Untersuchungen der offenen Fontanelle und Hüftgelenken bei Kleinkindern, sowie in der Mammadiagnostik Verwendung.

Außerdem gab es einen Biopsieschallkopf, welcher sich darin unterscheidet, dass an diesem seitlich eine Nadelführung angebracht ist. Somit ließ sich die Biopsienadel sicher und zielgenau einführen, da durch das Ultraschallgerät die Nadel und das Zielvolumen sichtbar war. 77)

Zwei sehr spezielle Varianten die für den SDR 1200 erhältlich waren sind die Intraoperativ- und Transrektalsonde. Diese konnten nur über ein extra Interface mit den Standardanschlüssen des Geräts verbunden werden. Sie sind beide etwas kleiner als die herkömmlichen Schallköpfe und bestehen aus lediglich 250 Piezoelementen. Der Intraoperativschallkopf wurde bei chirurgischen Eingriffen für die Untersuchung von krankhaftem Gewebe, welches in direkten Kontakt mit umliegenden Organen steht, verwendet. Und der Transrektalschallkopf fand seine Anwendung in der Beobachtung innerer Organe wie der Prostata, Blase oder Samenkapsel. 78)

Andere SDR 1200 Geräte von Philips waren nicht nur in der Feindiagnostik im Einsatz, sondern auch in der Veterinärmedizin. So wurden sie zum Beispiel dafür genutzt, 1988 Sehnenerkrankungen bei Pferden zu diagnostizieren.79) Bei chronischen und akuten Tendinitiden ist es wichtig das Ausmaß und den Ort der Entzündung in Erfahrung zu bringen.80) Dies ist nur schwer durch eine palpatorische (Tast-) Untersuchung zu erreichen, da Schäden zu diffus oder durch andere Strukturen verdeckt sein könnten.81)

Moderne Geräte & Verfahren

Seit den Zeiten, in denen der SDR 1200 der neuste Stand der Technik war, hat sich in Sachen Ultraschalltechnologie viel getan. Hauptgrund dafür sind die um ein vielfaches Leistungsstärkeren Prozessoren und komplexere Software wodurch eine bessere Auflösung und vor allem die modernen Verfahren der Duplex- und 3D-Sonografie möglich wurden. Am grundlegenden Aufbau der Geräte hat sich jedoch nicht all zu viel geändert, da der SDR 1200 damals eine echte Innovation war und das Zeitalter der modernen Geräte quasi eingeleitet hat. Auf Seiten der Hardware besteht der einzige große Unterschied in der Entwicklung neuer Schallköpfe.

Sonden

Abb. 14: Sondentypen82)

Beginnend bei den Schallköpfen, gibt es inzwischen neben den Linearsonden noch Sektor- und Konvexsonden.

Sektorsonden sind sehr schmal und bestehen aus deutlich weniger Kristallen. Hierbei werden die Kristalle nicht wie beim Linearschallkopf der Reihe nach angesteuert, sondern die Ansteuerung der einzelnen Elemente erfolgt phasenverschoben in einer bestimmten Abfolge, wodurch sich ein sektorförmiges Bild der Schallwellen ergibt. Sektorsonden haben den Vorteil, dass mit ihnen sehr gezielt kleine Gebiete betrachtet werden können, ohne störende Überlagerungen von umliegendem Gewebe, welches nicht mit betrachtet werden soll. Mit zunehmender Tiefe verschlechtert sich jedoch die Auflösung, was an der mit der Tiefe zunehmenden kegelförmigen Divergenz der Schallwellen liegt.

Konvexsonden verbinden die Eigenschaften von Linear- und Sektorsonden. Die Ansteuerung der Kristalle erfolgt hierbei genau so wie bei der Linearsonde, durch die konvexe Wölbung erreicht man jedoch einen fächerförmigen Strahl der Schallwellen. Da immer nur ein Teil des Schallkopfes auf der Haut des Patienten aufliegt, erhält man somit eine Nahfeldauflösung, die mit der einer Sektorsonde vergleichbar ist. Konvexsonden finden vor allem bei Untersuchungen im Bauchbereich Anwendung.

Duplexsonografie

Heutzutage ist es außerdem möglich Blutflussdiagnostik mit Ultraschallgeräten durchzuführen. Dies erfolgt durch die Erweiterung der damals schon bekannten B- und M-Modi mit Doppler-Verfahren, was in Kombination als Duplexsonografie bezeichnet wird. Doppler-Verfahren basieren auf dem Doppler-Effekt. Dabei geht es um eine zeit- und ortsabhängige Veränderung der Wellenfrequenz. Ausschlaggebend ist hierbei der Abstand vom Sender zum Empfänger. Bewegen sich diese auch noch relativ zueinander, so kommt es zu einer sich mit der Zeit verändernden Dehnung bzw. Stauchung der Wellen. Der Empfänger nimmt die Wellen hierbei nach folgendem Prinzip wahr, je kleiner der Abstand, umso höher die Frequenz, je größer der Abstand, desto niedriger die Frequenz.

Der Effekt lässt sich an einem einfachen alltäglichen Beispiel verdeutlichen, nämlich an dem des vorbeifahrenden Krankenwagens mit laufender Sirene. Kommt der Wagen auf den Empfänger zu, so wird der Ton der Sirene höher, je näher der Krankenwagen kommt. Sobald er am Empfänger vorbei gefahren ist, wird der Ton der Sirene für diesen immer tiefer.

Diesen Effekt macht man sich zu Nutze um die Flussgeschwindigkeit von Blut in den Gefäßen zu messen. Dabei gibt es nur eine Kleinigkeit vom behandelnden Arzt zu beachten, und zwar den Winkel in dem dieser den Schallkopf auf den Patienten aufsetzt.

Abb. 15: Doppler-Verfahren 83) Wie sich anhand der Formel in Abb. 14 erkennen lässt, ist die Frequenzänderung von der Sendefrequenz f, der Schallgeschwindigkeit c und der Geschwindigkeit v der Blutkörperchen, an denen der Schall reflektiert wird, abhängig. Ein weiterer relevanter Parameter ist der bereits erwähnte Winkel α, welcher den Einfallswinkel des Schalls zur Flussrichtung des Bluts darstellt. Δf setzt sich aus der Differenz der Sendefrequenz f_0 und der Frequenz des reflektierten Schalls f_r zusammen. c ist eine Konstante, f_0 wird vor der Messung am Gerät eingestellt, somit muss nur noch der Winkel berechnet werden, um die Flussgeschwindigkeit v ermitteln zu können. Da Δf von der Kosinusfunktion abhängig ist, darf der Winkel nicht 90° betragen, da sonst der ganze Term Null ergibt und somit eine Berechnung der Geschwindigkeit nicht möglich ist. Aus diesem Grund muss der Arzt darauf achten, dass er die Sonde nicht senkrecht aufsetzt, zudem ist für eine optimale Berechnung ein Winkel zwischen 0° und 60° erstrebenswert.

Bei der Duplexsonografie gibt es drei gängige Verfahren, und zwar das Continous Wave-, Pulsed Wave- und das Farb-Doppler Verfahren.

Für die Continous Wave Doppler Sonografie benötigt man einen speziellen Schallkopf bei dem das Array in zwei Gruppen von Kristallen aufgeteilt. Die eine Gruppe sendet kontinuierlich Schallwellen, also nicht gepulst wie bei den meisten Verfahren, und die zweite Gruppe besteht aus den Empfangskristallen, welche das reflektierte Echo detektieren. Da es sich nun um ein kontinuierliches Signal handelt, bringt dies den Nachteil mit sich, dass sich keine Tiefeninformationen mehr darstellen lassen. Der Vorteil hingegen ist, das sich Geschwindigkeitsänderungen sowie hohe Geschwindigkeiten anhand dieser Methode recht einfach messen lassen.

Abb. 16: Farbdoppler Duplexsonografie 84)

Bei der Pulsed Wave Doppler Sonographie geht man analog wie bei den A-, B-, und M-Modi vor. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man vorher einen bestimmten Punkt, auch als Sample Volume bezeichnet, anvisiert. Bei der Laufzeitmessung des Echos wird nun der Doppler-Effekt mit berücksichtigt, wodurch sich das Bewegungsprofil des Sample Volumes errechnen lässt. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, dass sich nur geringe Geschwindigkeiten aufzeichnen lassen. Das ganze lässt sich mit dem Farb-Doppler Verfahren erweitern, dabei erhält das gemessene Echo je nach Frequenz eine unterschiedliche Farbkodierung. Fließt das Blut in Richtung der Sonde, werden die Schallwellen rot, bzw. von der Sonde weg blau kodiert, wodurch eine Unterscheidung zwischen Venen und Arterien möglich ist.

3D Ultraschall

Die neuste Entwicklung der Ultraschalltechnik ist die 3D-Darstellung. Das Prinzip, wie dies zu bewerkstelligen ist, war schon länger bekannt, jedoch fehlte die für die Rekonstruktion nötige Rechenleistung. Aufgrund der schnelleren Prozessoren und Grafikeinheiten, die es heutzutage gibt, ist dies nun möglich und es wurden verschiedene Techniken entwickelt. An den Grundlegenden Funktionen ändert sich dabei nichts, es gibt nur den einzigen Unterschied, dass die Sonde Bilder aus verschiedenen ”Blickwinkeln“ aufnimmt.

Die einfachste Möglichkeit ist die sogenannte Freihandtechnik. Hierbei wird vor der Messung eine definierte Anzahl an Bildern dem Computer vorgegeben und dann lediglich die Sonde von einem bestimmten Punkt aus etwas geschwenkt. Abb. 17: 3D Ultraschall 85) Problematisch ist dabei jedoch, dass die einzelnen Aufnahmen nicht exakt gerade aufgezeichnet werden, wodurch die einzelnen Bilder etwas verzogen sein können und somit keine Volumenbestimmung möglich ist. Dieses Problem lässt sich mit einem in der Sonde verbauten Positionssensor beheben. Dadurch weiß die Sonde immer genau, in welchem Winkel sie zum Ausgangspunkt steht und welche Echos zu welchen Signalen gehören, somit entstehen eindeutig definierte Bilder. Ein Nachteil besteht hierbei darin, dass der Sensor die Schallsignale stören kann.

Bei moderneren 3D- bzw. 4D-Schallköpfen erfolgt die Neigung des Kristallarrays intern und automatisch mit Hilfe eines darin verbauten Motors. Zudem ist das Gehäuse mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt, wodurch der Winkel sehr schnell variiert werden kann. Dies liefert eine so hohe Bildrate, dass eine Echtzeitdarstellung des Volumens möglich ist. Man spricht dann vom 4D-Ultraschall. Dieses Verfahren findet vor allem in der Gynäkologie bei schwangeren Frauen Anwendung.

Einzelnachweise

1)
„Schall – Grundlagen im Überblick“ ( https://medienportal.siemens-stiftung.org/de/schall-grundlagen-im-ueberblick-100444 ), © Siemens Stiftung 2016, 27.09.2020
2)
Unbekannt:Historische Streiflichter zur Psychoakustik 2012 https://www.kfs.oeaw.ac.at/research/psychoacoustics/hist_psychoakustik.pdf S.6 ff. 27.09.2020
3)
Unbekannt:Historische Streiflichter zur Psychoakustik 2012 https://www.kfs.oeaw.ac.at/research/psychoacoustics/hist_psychoakustik.pdf S.6 27.09.2020
5)
Plasse,Wiebke: Weltveränderer Aristoteles https://www.geo.de/geolino/mensch/2755-rtkl-weltveraenderer-aristoteles 28.08.2020
7) , 9)
Sigal,Everard:„Geschichte der Akustik“(http://www.mu-sig.homepage.t-online.de/Theorie/Akustik/Akustik09.htm) 27.09.2020
8) , 14)
Költzsch,Peter: „Von der Antike bis in das 20. Jahrhundert – Ein Streifzug durch die Welt der großen Akustiker“ (https://www.ndt.net/article/dgzfp07/Inhalt/Festvortrag.pdf) 27.09.2020
10)
„De institutione musica : Von der musikalischen Unterweisung Liber I : 1.Buch Lat. Text netzediert nach Gottfried Friedlein, Leipzig (Teubner) 1867 und ins Deutsche übersetzt von Hans Zimmermann, Görlitz 2009“ Letzter Stand: 27.09.2020 18:12
12)
Költzsch,Peter: „Von der Antike bis in das 20. Jahrhundert – Ein Streifzug durch die Welt der großen Akustiker“ (https://www.ndt.net/article/dgzfp07/Inhalt/Festvortrag.pdf) Letzter Stand: 27.09.2020
13)
Unbekannt:Historische Streiflichter zur Psychoakustik 2012 https://www.kfs.oeaw.ac.at/research/psychoacoustics/hist_psychoakustik.pdf S.6 ff. 27.09.2020
15)
Newton, Sir Isaac:„The Mathematical Principles of Natural Philosophy“ 1729 S.181 ff.
16)
Versuchsanleitung Physikalisches Praktikum für Anfänger Uni Kiel (http://www.ieap.uni-kiel.de/edu/praktika/aprakt/teil-2/quincke.pdf) 28.09.2020
17)
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Teichmann, Jürgen: „Ohm, Georg Simon“ (https://www.deutsche-biographie.de/sfz73275.html) 28.9.2020
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SDR 1200 Chapter D Inllustrations Seite D-3 & D-4
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Welche Ultraschall-Modi gibt es? |Physik| Repetico (https://www.repetico.de/card-64405454) Stand: 28.09.2020
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Philips Sono Diagnost R-1200 - Bedienungsanleitung Seite 7
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SDR 1200 Chapter D Illustration Seite D-9
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Philips Sono Diagnost R-1200 - Bedienungsanleitung Seite 14
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Philips Sono Diagnost R-1200 - Bedienungsanleitung Seite 20
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Philips Sono Diagnost R-1200 - Bedienungsanleitung Seite 18-19
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Farbcodierte Duplexsonographie | Dr. med. Murena Schmidt (https://www.dr-murena-schmidt.de/farbcodierte-arterielle-duplexsonographie/) Stand 29.09.2020
85)
3-D- und 4-D-Ultraschall während der Schwangerschaft: Bitte kein Babykino! - Wissen - Tagesspiegel (https://www.tagesspiegel.de/wissen/3-d-und-4-d-ultraschall-waehrend-der-schwangerschaft-bitte-kein-babykino/24218922.html) Stand: 29.09.2020
team_borutta.txt · Zuletzt geändert: 2022/08/03 11:25 von Dennis Sitter
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